Perimenopause
Die Perimenopause ist jene Zeit des Klimakteriums, die ein bis zwei Jahre vor und nach der eigentlichen Menopause liegt und als der eigentliche „Wechsel“ bezeichnet werden kann.
Der Perimenopause folgt schließlich die Postmenopause, die mit dem Abfall der weiteren Östrogenproduktion die Zeitspanne vor dem Senium - ab dem 65. Lebensjahr - beschreibt.
Da die Menopause selbst erst nachträglich mit Sicherheit angegeben werden kann - nach der „letzten“ Menstruation keine weitere Regelblutung für ein Jahr! - ist auch die Perimenopause selbst im Wesentlichen nur durch die in dieser Zeit verstärkten körperlichen und psychischen Probleme der Frau zu bestimmen.
Bei der Perimenopause handelt es sich um keine Erkrankung, sondern um einen physiologischen Alterungsprozeß. Treten in diesem Lebensabschnitt jedoch Symptome mit Krankheitswert auf, die auf diesen hormonellen Umstellungsprozeß zurückgeführt werden, („Sonstige näher bezeichnete klimakterische Störungen“) so können sie mit einem eigenen ICD-Code belegt werden.
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