Gibt es für Frauen in den Wechseljahren spezielle Ernährungsempfehlungen?
Klar ist: Abwechslungsreiche Ernährung beugt Erkrankungen vor, die Frauen ab dem Klimakterium häufiger betreffen als in jungen Jahren, etwa Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen. Ausgewogene Ernährung scheint darüber hinaus auch vor Demenz und Osteoporose zu schützen und Wechseljahresbeschwerden vorzubeugen.
Auf die Gesundheit günstig wirkt sich aus eine hohe Zufuhr von:
- sekundären Pflanzenstoffen (täglich mindestens fünf Portionen Gemüse, Salat und Obst)
- Kalzium („knochengesunder Lebensstil“)
- Omega-3-Fettsäuren (enthalten in fettem Seefisch, Oliven-, Raps- und Leinöl)
Zu empfehlen ist zudem eine Reduktion der Aufnahme von:
- tierischen Fetten,
- gesättigten Fettsäuren (enthalten beispielsweise in Fleisch und Wurstwaren, Käse, Butter, Schmalz, Eigelb, Kokos- und Palmfett)
- Trans-Fettsäuren (v. a. in Milch und Fleisch von Wiederkäuern, Rinderfett)
Die ungünstigen Wirkungen dieser Fette und Fettsäuren auf den menschlichen Körper: Sie erhöhen den Spiegel des („schlechten“) LDL-Cholesterins, senken den Level des („guten“) HDL-Cholesterins und treiben diverse Bluttfettwerte (z. B. Nüchtern-Triglyceride, Lipoprotein-a-Konzentration) in die Höhe.

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