Brauchen Frauen, die wegen Wechseljahresbeschwerden eine Hormontherapie erhalten, trotzdem eine Empfängisverhütung?

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Ja. Selbst massive Hitzewallungen oder andere schwere Begleiterscheinungen der Wechseljahre sind kein sicheres Zeichen für das Ende der Fruchtbarkeit. Und die Hormontherapie aufgrund von Wechseljahresbeschwerden ist keine Verhütungsmethode, da sie den Eisprung nicht unterdrückt. Deshalb ist auch während einer Hormontherapie an Verhütung zu denken.

Für Frauen, die Hormone gegen Wechseljahrsbeschwerden nehmen, sind nichthormonelle Verhütungsmethoden am besten geeignet. Dazu zählen Kupferspiralen, ein Diaphragma oder Lea Contraceptivum, sowie Kondome.

Eine natürliche Empfängnisverhütung – etwa mittels Temperaturkontrolle oder Verhütungscomputer – ist während einer Hormontherapie nicht zu empfehlen. Denn die Hormone verändern den Vaginalschleim und die Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) des Körpers. Der Zeitpunkt des Eisprungs lässt sich demzufolge mit diesen Methoden nicht zuverlässig feststellen.

 

 


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