Welche Beschwerden kann Testosteronmangel verursachen?
Als typische Symptome gelten diverse Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit. Zunächst macht sich sinkender Testosteronspiegel häufig durch eine Abnahme der Libido, mitunter auch durch Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) bemerkbar.
Als weitere Symptome, über die manche Männer mit Testosteronmangel klagen, gelten:
- Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und Nervosität, mitunter auch Angstzustände
- Mattigkeit und nachlassende Tatkraft
- Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression
- Hitzewallungen und Schweißausbrüche
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Herzklopfen
- Kreuz-, Gelenk- und Gliederschmerzen
Ist wirklich Testosteron schuld?
Ob diese Beschwerden, wenn sie denn vorliegen, tatsächlich auf nachlassende Hormonproduktion zurückzuführen sind, ist allerdings fraglich. Denn selbstverständlich können diese zum Teil unspezifischen Symptome auch andere Ursachen haben. Und es bleibt der Verdacht, dass einige Protagonisten der Testosteron-Mangel-These davon auch wirtschaftlich profitieren. Dass hier also ein Problem herbeigeredet wird, das gar nicht existiert.
Fest steht: Wenn wirklich ein Testosteronmangel vorliegt, kann es langfristig zum Verlust an Muskelmasse (vor allem bei Mangel an körperlicher Belastung) und demzufolge zu Osteoporose (Abbau von Knochenmasse) kommen. Eine weitere indirekte Gefahr des Testosteronmangels besteht, wenn ein Mann dick wird: Denn Übergewicht fördert die Entstehung von Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes.
Fest steht aber auch: Übergewicht und körperliche Trägheit erhöhen das Risiko für Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) um 30%, während regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko um denselben Prozentsatz zu senken vermag.


