Was verändert sich durch die Wechseljahre (Klimakterium virile) im Körper des Mannes?
Das Gewicht und die Größe der Hoden, und damit auch die Produktion von Geschlechtshormonen nehmen bei Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr langsam ab. Der Testosteronspiegel im Blut sinkt ab diesem Alter etwa um 1 bis 2 Prozent jährlich.
Bei manchen kommt es demzufolge zu einem Mangel an männlichen Hormonen (Androgenen), was zu Symptomen wie beispielsweise Hitzewallungen oder Kopfschmerzen führen kann. Das ist aber eher selten.
Darüber hinaus verlieren auch die Knochen an Substanz, die Muskelmasse und damit auch Kraft lässt allmählich nach, während die Körper-Fett-Masse tendenziell zunimmt.
Folgen des sinkenden Testosteron-Spiegels
Ursache dieser Veränderungen ist vor allem der sinkende Blutspiegel des Sexualhormons Testosteron. Dessen Produktion nimmt bis etwa zum 30. Lebensjahr zu, bleibt dann bis etwa zum 40. Lebensjahr unverändert, und nimmt danach ab.
Die Zeugungsfähigkeit bleibt beim Mann zwar prinzipiell bis ins hohe Alter erhalten. Nachgewiesenermaßen wurden manche Männer mit über 90 Jahren noch Vater! Allerdings gibt es individuell enorme Unterschiede: Rein statistisch betrachtet nimmt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit ab, dass ausreichend fruchtbare Samen produziert werden, und auch die Menge des Ejakulats wird geringer. Folglich sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, Nachkommen zu zeugen.
Wichtig zu wissen: Mit der Potenz hängen diese Veränderungen allerdings in keiner Weise zusammen. Die sexuelle Lust und die Potenz können nämlich durchaus bis ins hohe Alter erhalten bleiben.


