Wie machen sich vorzeitige Wechseljahre bemerkbar?

Vorzeitige Wechseljahre (der medizinische Fachausdruck dafür ist „Klimakterium praecox“ oder auch „prämature Menopause“) bemerken junge Frauen vor allem durch Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus: Die Blutungen setzen dann z.B. mehrmals aus, können aber auch durchaus zwischendurch wieder zurückkehren.

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Da dann auch die Produktion von Östrogenen in den Eierstöcken abnimmt, leiden die Betroffenen häufig an typischen Wechseljahresbeschwerden wie beispielsweise Hitzewallungen, nächtlichen Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit, sowie an Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und/oder Erschöpfungszuständen.

Im Zweifel zum Frauenarzt

Einen weiteren Hinweis, dass es sich bei den Zyklusunregelmäßigkeiten tatsächlich um ein Klimakterium praecox handelt, erhält man durch Messen der Körpertemperatur nach dem Aufwachen (Basaltemperatur). Denn wenn kein Eisprung mehr stattfindet, bleibt der typische Anstieg der Temperatur in der Mitte des Menstruationszyklus' aus.

Wichtig: Wenn Sie Wechseljahresbeschwerden vor dem 40. Lebensjahr bemerken, sollten Sie in jedem Fall einen Frauenarzt konsultieren. Denn der kann klären, ob die Blutspiegel der weiblichen Geschlechtshormone erniedrigt sind, und gegebenenfalls auch Therapiemöglichkeiten anbieten.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
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