Wann treten Hitzewallungen in den Wechseljahren am häufigsten auf?

Hitzewallungen sind ein typisches "Frühsymptom" der Wechseljahre. Sie treten häufig zu Beginn der Wechseljahre auf und lassen in der Folgezeit wieder nach. Allerdings ist das von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Die Schweißausbrüche können also auch durchaus länger anhalten, erst später hinzukommen oder gar nicht auftreten. Insofern ist der Begriff Frühsymptom nicht streng zu nehmen, es gibt keine Garantie, dass es immer so kommt.

Unsere 10 wichtigsten Tipps für die Wechseljahre

weiterlesen...

Insgesamt ist "Frühsymptom" ein sehr dehnbarer Begriff. Die Dauer der Beschwerden kann nämlich sehr stark variieren. Bei einigen Frauen dauert der Spuk nur wenige Wochen. Die meisten anderen haben mehrere Jahre damit zu kämpfen. Länger als fünf Jahre dauern die Schwitz-Attacken aber zum Glück höchst selten.

Temperaturregler durcheinander

Schuld ist wieder einmal, wie so oft bei Wechseljahresbeschwerden, das Östrogen. Oder vielmehr dessen plötzlicher Abfall. Denn das weibliche Geschlechtshormon ist auch an der Wärmeregulation des Körpers beteiligt. Und genau diese innere Temperatureinstellung gerät in der Phase der Hormonumstellung durcheinander. Deshalb enden die Hitzewallungen in der Regel auch, sobald sich der Hormonspiegel wieder halbwegs eingependelt hat.

Das allein sollte übrigens kein Grund sein, Hormontabletten gegen die Hitzewallungen einzunehmen, auch wenn die natürlich nerven. Und wenn, dann nur bei sehr starken Beschwerden und möglichst nicht über mehrere Jahre.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Umfrage

Wie oft am Tag treten bei Ihnen Hitzewallungen auf? Und bei den anderen Frauen?

 

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Anzeigen