Wann enden die Wechseljahre? Wovon hängt das ab?

Die Wechseljahre umfassen insgesamt eine sehr große Lebensspanne, die etwa 10 bis 15 Jahre dauert. Beginn und Ende der Wechseljahre können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Meist treten sie zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf.

Die Wechseljahre werden unterteilt in Prämenopause, Menopause, Perimenopause und Postmenopause.

Die Prämenopause ist die Zeitspanne, in der sich der Hormonhaushalt der Frau langsam beginnt umzustellen. Die Monatsblutung kann vereinzelt mal ausfallen, mitunter kommt es auch schon zu ersten leichteren Wechseljahresbeschwerden. Die Prämenopause beginnt etwa mit Mitte 40 und dauert in der Regel um die 6 Jahre.

Die Menopause definiert dann den Zeitpunkt, zu dem die Monatsblutung endgültig aufhört. Da es auch zuvor schon zu vereinzeltem Ausbleiben der Menstruation kommen kann, spricht man erst dann von der Menopause, wenn die Regelblutung ein Jahr lang nicht mehr aufgetreten ist. In welchem Alter das genau der Fall ist, ist individuelll sehr unterschiedlich. Am häufigsten tritt die Menopause um das 52. Lebensjahr herum ein. Die zwei Jahre vor und nach der Menopause nennt man auch Perimenopause.

Die Jahre nach der Menopause nennt man Postmenopause. Auch diese Phase, in der sich der Hormonhaushalt weiter umstellt, dauert mehrere Jahre.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 





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