Grundlagen
Warum kommen Frauen in die Wechseljahre?
Von Geburt an sind bei jeder Frau in den Eierstöcken (Ovarien) rund eine Million unreifer Eizellen vorhanden. Aus diesen entwickeln sich im Laufe des Lebens ungefähr 400 bis 500 fruchtbare Eizellen.
Wann beginnen in der Regel die Wechseljahre?
Das ist individuell sehr unterschiedlich. Zumal nicht immer ganz klar ist, ab wann man eigentlich von Wechseljahren spricht. Denn auch wenn die Monatsblutung im Schnitt erst mit Anfang 50 aussetzt (Menopause), haben die Wechseljahre definitionsgemäß schon davor begonnen, nämlich in Form erster Umstellungssymptome.
Kann man vorhersagen, wann die Wechseljahre beginnen werden?
Wenn eine Frau in jungen Jahren schon wüsste, wann bei ihr die Wechseljahre einsetzen werden, könnte ihr das die Familienplanung erleichtern. Denn der Trend, das Kinderkriegen auf später zu verschieben, führt in vielen Fällen dazu, dass Frauen dann partout nicht mehr schwanger werden.
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Wann enden die Wechseljahre? Wovon hängt das ab?
Die Wechseljahre umfassen insgesamt eine sehr große Lebensspanne, die etwa 10 bis 15 Jahre dauert. Beginn und Ende der Wechseljahre können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Meist treten sie zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf.
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Welche Aufgaben hat Östrogen im weiblichen Körper?
Östrogene sind an einer ganzen Reihe von Funktionen im weiblichen Körper beteiligt. Dazu zählt u.a.:
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Wie wirkt sich Östrogen-Mangel auf den Körper aus?
Ein Mangel an Östrogen kann den gesamten Organismus einer Frau betreffen. Neben den typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Zyklusschwankungen kann der Hormonabfall bei einigen Frauen zu einer ganzen Reihe weiterer Veränderungen führen.
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Was ist die Menopause?
Menopause ist definiert als die letzte Regelblutung. Das gilt nur, wenn ein Jahr lang keine weitere Monatsblutung mehr stattfindet. Der Zeitpunkt der Menopause lässt sich deshalb nur im Nachhinein festlegen.
Wie wirkt sich Östrogen-Mangel auf das Gehirn aus?
Das Gehirn von Frauen setzt tatsächlich andere Schwerpunkte als das männliche. Als Auslöser für gravierende Unterschiede benennt die Neuropsychiaterin Louann Brizendine in ihrem Buch „Das weibliche Gehirn“ differente Hormonspiegel bei beiden Geschlechtern.
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Was genau passiert eigentlich im Körper, wenn die Menstruation in den Wechseljahren aussetzt?
Die Eierstöcke einer jungen Frau kurz nach der Pubertät enthalten etwa 100.000 bis 200.000 sogenannte Eibläschen (auch Follikel genannt). Aus diesen Follikeln reifen während des Monatszyklus' regelmäßig mehrere zur Eizelle heran, wobei beim Eisprung immer nur eine Eizelle tatsächlich freigesetzt wird.
Was verändert sich während des Klimakteriums?
Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine Zeit hormoneller Umstellung, die bei Frauen am Ende der fruchtbaren Phase steht. Die Eierstöcke verändern ihre Hormonproduktion, das hormonelle Gleichgewicht im Körper verschiebt sich.
Warum haben die Wechseljahre so ein schlechtes Image? Umd warum ist das so fragwürdig?
Die Idealvorstellung einer Frau ist hierzulande mit den Attributen "jung und attraktiv" besetzt. Das ist zwar oberflächlicher Unsinn, weil ganz andere Dinge über Glück und Unglück entscheiden. Dennoch haben psychologisch betrachtet Frauen in der Mitte ihres Lebens einen schweren Stand, weil sie das auch von den Medien kultivierte Idealbild der jungen Frau gerade verlassen.
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Wo wird das Östrogen im Körper hergestellt?
Östrogene werden vor allem in den Eierstöcken der Frau produziert, und zwar von den sogenannten Eibläschen (Follikeln). Dies sind die Zellen, aus denen später die Eizellen heranreifen.
Wo werden die Gestagene (Progesteron) im Körper hergestellt?
Im wesentlichen werden die Gestagene (v.a. Progsteron) in den Eierstöcken der Frau hergestellt. Die Produktion übernimmt dabei der sogenannte Gelbkörper. Das ist das Gebilde, das aus den Resten der Eihülle hervorgeht, nachdem die reife Eizelle den Eierstock verlassen hat (=Eisprung). Im Prinzip bereitet der Gelbkörper damit schon den nächsten Zyklus vor.
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Welche Funktion hat das luteinisierende Hormon (LH)?
Das luteinisierende Hormon (LH) ist ein Geschlechtshormon, das im Gehirn gebildet wird. Es zählt zu den sogenannten Gonadotropinen. LH stimuliert bei der Frau den Eisprung.
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Welche Aufgabe hat das follikelstimulierende Hormon (FSH)?
Das follikelstimulierende Hormon (FSH) ist ein Geschlechtshormon, das im Gehirn gebildet wird. Es zählt zu den sogenannten Gonadotropinen.
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Warum kommen Frauen in die Menopause und verlieren ihre Gebärfähigkeit?
In der Tat können Tiere sich lebenslang fortpflanzen. Deshalb beschäftigen sich auch Wissenschaftler seit langem mit dieser Frage und kamen zu dem Schluss: Entwicklungsgeschichtlich scheint das Klimakterium sinnvoll zu sein! Denn dadurch dürfte der Fortpflanzungserfolg – also die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs auch überlebt und gut gedeiht – gesteigert werden.
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Was bezeichnet man als Prämenopause?
Prämenopause ist die Zeit vor der Menopause („prä“ = vor). In der Prämenopause nimmt die Produktion von Progesteron langsam ab, während die Ausschüttung von Follikel-stimulierendem Hormon (FSH) zunimmt.
Was bedeutet „Postmenopause“?
Die Postmenopause („post“ = nach) beginnt nach der Perimenopause – also etwa ein bis zwei Jahre nach der letzten Periode. Sie dauert ungefähr bis zum 65. Lebensjahr.
Was ist die Perimenopause?
Die Vorsilbe „Peri“ bedeutet „um … herum“. Als Perimenopause bezeichnet man demnach den Zeitraum ein bis zwei Jahre vor bis ein bis zwei Jahre nach der Menopause (letzte Menstruation).
