Wird bei der Hysterektomie die gesamte Gebärmutter entfernt?
In manchen Fällen wird bei dem Eingriff die gesamte Gebärmutter entfernt. Dies nennt man in der medizinischen Fachterminologie „totale Hysterektomie“. Daneben gibt es auch die Methode der subtotalen Hysterektomie, bei der der Gebärmutterhals (Cervix uteri) erhalten bleibt.
Welche Operation im Einzelfall infrage kommt, hängt von der Art und vom Ausmaß der zugrundeliegenden Erkrankung ab.
Entscheidungskriterien
Den Gebärmutterhals zu belassen, während man den Körper der Gebärmutter chirurgisch entfernt, wird man prinzipiell erwägen, wenn sich am Gebärmutterhals keine bösartigen Veränderungen finden. Mitunter kann der Chirurg auch erst während der Operation beurteilen, welche der beiden Methoden individuell günstiger ist.
Zu den Vorteilen der subtotalen Hysterektomie zählt, dass der Beckenboden dabei kaum in Mitleidenschaft gezogen wird. Außerdem heilen die Wunden nach der Operation rascher, der Krankenhausaufenthalt ist meist kürzer. Und auch sexuelle Aktivitäten können früher wieder aufgenommen werden als nach einer totalen Hysterektomie.
Wichtig zu wissen: Bleibt der Gebärmutterhals erhalten, sollten Sie auch nach der Operation regelmäßig zu den gynäkologischen Untersuchungen gehen, um einen Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs vornehmen zu lassen!

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