Verstärkte Monatsblutung unter Behandlung mit Marcumar®: Blutverdünner-Effekt oder Beginn der Wechseljahre?

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Für Frauen, die Marcumar® oder andere Tabletten zur Gerinnungshemmung einnehmen und zudem im Alter für die Wechseljahre sind, stellt sich diese Frage recht häufig. Denn in den Wechseljahren kommt es häufiger zu verstärkten Monatsblutungen, doch auch unter einer Behandlung mit Gerinnungshemmern, so dass die Ursache nicht so einfach auseinanderzuhalten ist.

Letztlich ist es aber ohne Belang für das weitere Vorgehen: Sind andere körperliche Ursachen für die verstärkte Monatsblutung ausgeschlossen, ist eine mögliche Gegenmaßnahme eine  sogenannte Hormonersatztherapie. Aufgrund des erhöhten Risikos für Herzinfarkt, Thrombosen, Schlaganfälle, Brust- und Gebärmutterkrebs wird dabei von Kombinationspräparaten aus Östrogenen und Gelbkörperhormon heute eher abgeraten.

Östrogene können aber auch über die Haut (transdermal) verabreicht werden. Damit sind die Gesundheitsrisiken geringer und auch die Blutgerinnung wird weniger beeinflusst. Zusätzlich kann ein Gelbkörperhormon-Präparat über die Haut oder als Tablette eingenommen werden.

 

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Blutverdünnung finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Herz_Gefaesse

 


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