Werden Frauen in den Wechseljahren tatsächlich oft depressiv?
Zu Depressionen kommt es bei Frauen in den Wechseljahren nicht häufiger als in der restlichen Zeit ihres Lebens. Und Frauen im Klimakterium sind auch nicht öfter depressiv verstimmt als Männer im gleichen Alter. Dies konnte die Mehrzahl der darauf ausgelegten Studien zeigen.
Frauen, die bereits in jüngeren Jahren an Depressionen litten, entwickeln allerdings auch während der Wechseljahre überdurchschnittlich häufig depressive Symptome.
Auch eine ganze Reihe weiterer Symptome, die häufig den Wechseljahren zugeschrieben werden – etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen sowie Konzentrations- und Erinnerungsstörungen – sind nicht spezifisch für das Klimakterium. Möglicherweise sind diese Beschwerden Folge der Wechseljahresbeschwerden (Hitzewallungen etc.) oder haben andere Ursachen. Fest steht nämlich, dass Frauen mit besonders starken Hitzewallungen/Schweißausbrüchen signifikant häufiger darunter leiden als jene mit wenig ausgeprägten oder gar keinen derartigen Beschwerden.
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Depression finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Depression

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