Welche Tee-Sorten sind gut gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren?
Hopfenzapfen und -blüten sind als sanft wirkendes Beruhigungsmittel und als Mittel gegen Schlafstörungen bekannt. Bewährt haben sich auch Teezubereitungen aus Hopfen und Baldrian.
Beiden Heilmitteln wird eine östrogenähnliche und allgemein harmonisierende Wirkung zugeschrieben, wodurch sie zusätzlich andere Wechseljahrbeschwerden wie Nervosität und depressive Verstimmungen lindern.
Die Zubereitung von Hopfen-Tee: 2 Teelöffel Hopfenblüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
Zu empfehlen ist, täglich zwei Tassen ungesüßt zu trinken. Besonders effektiv als Schalftrunk wirkt er, wenn man eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eine Tasse Tee mit einem Teelöffel Honig genießt.
Melissen-Tee wirkt allgemein stärkend, beruhigend und krampflösend. Er lindert zudem Gereiztheit und Nervosität.
Die Zubereitung von Melissen-Tee: 3 Teelöffel Melissenblätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, dann abseihen. Wer möchte, kann das Gebräu mit Honig süßen.
Empfohlen wird, von dem Tee sechs bis acht Wochen lang täglich drei Tassen zu trinken.

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