Trockene Haut und Schleimhaut in den Wechseljahren: Ist es sinnvoll, Öl zu verwenden?

Wem die Anwendung nicht zu „ölig“, also zu klebrig ist, und wen der fettige Film nicht stört, kann Haut und Schleimhäute durchaus mit Ölen pflegen.

Olivenöl beispielsweise wurde lange bevor es seinen Platz in der Küche einnahm, vor allem zur Körperpflege verwendet. Die alten Griechen rieben sich nach dem Bad mit Olivenöl ein, um die Haut vor Austrocknung zu schützen.

Der hohe Lecithingehalt in Sojaöl unterstützt ebenfalls die Hautbefeuchtung. Das Öl emulgiert Wasser und bindet es in der Hornschicht. Demzufolge eignet es sich sowohl für fettende und Mischhaut wie auch für trockene Haut. Wer Bedenken hat wegen genmanipulierter Sojapflanzen, sollte auf native Lebensmittelöle aus kontrolliert biologischem Anbau zurückgreifen.

Ebenfalls zur Körperpflege verwenden kann man Öle aus Sonnenblumen, Erdnüssen, Sesam, Avocado, Walnüssen oder Mandeln.