Sind Antioxidantien – etwa die Vitamine A und E – besonders gut für die Haut in den Wechseljahren?

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Um den Abbau des "Hautweichmachers" Kollagen im Alter zu hemmen, wird mitunter Vitamin C empfohlen. Vor allem Vitamin A (Carotinoide) und das Coenzym Q10 sollen die Haut darüber hinaus dazu anregen, mehr Kollagen zu produzieren.

Außerdem scheinen die Vitamine C, A und E sowie Q10 hautschädigende freie Radikale (Antioxidanzien) zu binden. Cremes und Nahrungsergänzungsmittel, die diese Substanzen enthalten, sollen demnach die Alterungsprozesse der Haut bremsen.

Allerdings sind freie Radikale keineswegs nur destruktiv! Auf freie Radikale angewiesen sind nämlich beispielsweise der Energiestoffwechsel (Atmungskette) und die Abwehr von Krankheitserregern. Demnach ist zu erwarten, dass durch die Zufuhr von Antioxidantien auch unerwünschte Wirkungen in der Haut und im Organismus ausgelöst werden können. Außerdem ist bekannt, dass einige Antioxidantien – etwa Beta-Karotin oder Vitamin C – unter bestimmten Bedingungen auch pro-oxidative Wirkungen zeigen.

Fazit: Lassen Sie sich von sogenannten Wundermitteln gegen Hautalterung nicht zu sehr beeindrucken. In Maßen ist das alles okay (wenn auch kein Wunder), im Übermaß ist es im Zweifel sogar kontraproduktiv.

 

 


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