Warum verändert sich die Haut infolge der Wechseljahre?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Tatsächlich haben die hormonellen Veränderungen während des Klimakteriums deutliche Auswirkungen auf die Haut: Straffes und glattes Aussehen verleiht der Haut nämlich vor allem das Kollagen.

Dieser wichtige Bestandteil der Haut bindet Wasser, quillt also auf. Zum Quellen benötigen Kollagene allerdings Östrogene, deren Produktion während der Wechseljahre stetig zurückgeht.

Zu bedenken ist, dass die Östrogene nicht nur zur Flüssigkeitsanlagerung beitragen, sondern auch zur Durchblutung und Neubildung von Hautzellen. Folglich verliert die Haut unter Östrogenmangel ihre Straffheit, und sie wird nicht mehr optimal durchblutet, also auch mangelhaft mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Nicht vergessen sollte man jedoch auch andere Faktoren: Wie alle Zellen des menschlichen Körpers unterliegt auch die Haut dem genetischen Alterungsprozess. Dieser lässt sich nicht aufhalten, aber durch gute Pflege etwas verlangsamen. Was der Haut in jedem Alter überhaupt nicht gut tut, sind ausgedehnte Sonnenbäder, Solarien und Rauchen.

 

 


Schwerpunktthemen der Navigator-Medizin.de-Portale