Meinen Haarausfall will der Hautarzt mit einem TrichoScan analysieren. Wie funktioniert diese Methode? Und was verraten die Ergebnisse?
Das sogenannte TrichoScan-Verfahren ist eine computergestützte fotografische Methode, mit der man den Zustand der Haarwurzeln, die Haardichte und das Verhältnis von wachsenden zu ruhenden Haaren bestimmen kann. Ein Vorteil dieser Methode gegenüber einem Trichogramm: Es müssen keine Haare epiliert werden.
Zuerst rasiert man auf der Kopfhaut ein Areal von etwa zwei Quadratzentimetern. Nach drei Tagen wird der kahle Bereich gefärbt, wodurch man nachwachsende (anagene) und ruhende (telogene) Haare markiert. Telogene Haare bleiben nach der Rasur unverändert kurz. Haare in der Wachstumsphase sprießen hingegen täglich etwa 0,3 Millimeter.
Die Zahl der Haare, das Verhältnis von Haaren in der Wachstums- zu Haaren in der Ruhephase und die Wachstumsrate bestimmt dann eine spezielle Software.
Übrigens: Den TrichoScan verwendet man nicht ausschließlich zur Diagnostik. Macht man die Aufnahmen vor und nach einer Therapie, lässt sich damit auch der Effekt einer Behandlung beurteilen.

Fragen stellen, Tipps geben, sich austauschen, mit uns diskutieren und vieles mehr ...