Harninkontinenz: Was ist eine periurethrale Injektion?
Eine periurethrale Injektion ist eine Behandlungsmethode gegen Blasenschwäche, die normalerweise nur dann zum Einsatz kommt, wenn andere, einfachere Verfahren nicht zum Errfolg führen. Dabei wird eine Substanz ins Gewebe zwischen der Schleimhaut und der Muskelschicht im Bereich des Blasenhalses gespritzt.
Man verwendet dafür beispielsweise Kollagen, Teflon, Silikon, Polydimethylsiloxan oder Kollagen. Ziel der Injektionen ist, die Harnröhre besser abzudichten und dadurch unwillkürlichen Harnabgang (Inkontinenz) zu vermeiden.
Dieses Verfahren bringt oft zunächst gute Ergebnisse, die jedoch in vielen Fällen nicht von Dauer sind. Auf längere Sicht hält der Erfolg nur bei etwa 30-40% aller so behandelten Frauen an.
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