Wie findet man die passende Hormondosis?

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„So hoch dosiert wie nötig, so niedrig dosiert wie möglich“ ist die Devise, mit der es die optimale Dosierung zu finden gilt. In der Praxis heißt das: Mitunter dauert es zu Beginn der Behandlung eine Zeit lang, bis die richtige Dosierung gefunden ist.

Außerdem kann sich der Hormonbedarf im Verlauf der Wechseljahre ändern. So reicht zu Beginn der Wechseljahre meistens eine geringere Menge Hormone aus. Später wird es häufig notwendig, die Hormondosis zu erhöhen, um die Beschwerden zu lindern. Und wenn die Wechseljahre schließlich ausklingen, ist oft wieder eine Reduzierung der Dosis möglich.

Aufmerksamkeit für die individuellen Bedürfnisse ist demnach gefragt! Wenn Sie das Gefühl haben, sich im Verlauf der Behandlung nicht mehr wohl zu fühlen oder es machen sich Nebenwirkungen bemerkbar, sollten Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Gegebenenfalls wird er die Dosis anpassen.

Wichtig: Bitte verändern Sie die Dosis Ihrer Hormontherapie nicht eigenmächtig, sondern nur in Abstimmung mit Ihrem Arzt. Dasselbe gilt für einen Abbruch der Behandlung. Zwar kann dieser Abbruch durchaus Sinn machen (die Hormonbehandlung ist alles andere als unumstritten), allerdings können plötzliche Dosisveränderungen auch zu sehr unangenehmen Nebenwirkungen führen.

 

 


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