Welchen Einfluss hat eine Hormontherapie in den Wechseljahren auf die Blutgerinnung?
Weibliche Geschlechtshormone haben insgesamt relativ komplexe Auswirkungen auf die Blutgerinnung. Sie wirken in unterschiedlichen Konstellationen sowohl aktivierend als auch hemmend auf die Gerinnungsneigung.
Allerdings scheint zu Beginn einer Hormonbehandlung die Blutgerinnung eher gefördert zu werden. Deshalb steigt auch das Thrombose-Risiko vor allem in den ersten Monaten der Einnahme von Hormon-Präparaten.
Wie hoch das Risiko ist, lässt sich am besten an den absoluten Zahlen ablesen: Pro Jahr bekommt eine von 10.000 Frauen, die keine Hormone einnehmen, eine Thrombose. Bei den Frauen unter Hormontherapie sind es im gleichen Zeitraum laut Statistik drei.

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