Ist eine Hormonersatztherapie nach überstandenem Brustkrebs möglich?

Möglich schon, aber nicht empfehlenswert. Da die Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden das Wachstum bestimmter Brustkrebsarten fördern können, wird Frauen nach einer Brustkrebserkrankung von einer Hormonbehandlung abgeraten.

Beeinträchtigen die Wechseljahresbeschwerden allerdings die Lebensqualität enorm, werden also Schweißausbrüche und Hitzewallungen nahezu unerträglich, kann man eine Hormontherapie erwägen. Man sollte sich dann jedoch klar machen, dass ein möglicherweise vorhandenes, bislang nicht entdecktes Tochtergeschwulst (Metastase) durch die Hormone zum Wachstum angeregt werden könnte.

Generell gilt: wenn irgend möglich, lieber darauf verzichten. Sprechen Sie in jedem Fall auch mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt darüber.

 

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Brustkrebs finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Brustkrebs

 





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