Fördert eine Hormontherapie das Gedächtnis? Schützt die Behandlung vor Demenz?

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Definitiv: Nein! Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Denn in Untersuchungen schnitten gesunde Frauen in Gedächtnistests schlechter ab, wenn sie Hormone einnahmen.

Unter langfristiger Hormonbehandlung kommt es eher häufiger zu Demenzen als ohne eine solche Behandlung. Zudem gibt es Hinweise, dass Demenz-Erkrankungen unter Hormontherapie sogar rascher fortschreiten. Die Gedächtnisleistung fördert eine Hormontherapie also keinesfalls.

Fest steht, dass die Behandlung mit Hormonen in den Wechseljahren mit beachtlichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Andererseits gibt es Organe, auf die sich Hormongaben günstig auswirken (etwa die Knochen). Im Zweifel: Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt.

 

Weitere Fragen und Antworten zu Demenz und Alzheimer finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Demenz_Alzheimer

 

 


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