Wechseljahre: Zeit der Thrombosen
Wenn die Wechseljahre kommen, kommen oft auch die Thrombosen. Ärzte stellen fest, dass Frauen in den Wechseljahren viel anfälliger für einen Verschluss der Gefäße durch ein Blutgerinnsel sind. Doch das Risiko ist nicht für jede Frau gleich hoch.
Warum Frauen in den Wechseljahren häufiger an Thrombosen erkranken, hat mehrere Gründe. Darunter fallen Hormonschwankungen und der nachlassende Schutz der Blutgefäße. Doch Transfusionsmediziner Dr. Ulrich Pachmann betont, dass das Risiko für eine Thrombose für jede Frau ganz individuell ausfalle. Denn auch der Lebensstil – also insbesondere die Ernährung und das Ausmaß der Bewegung - sowie die genetische Veranlagung würden das Risiko beeinflussen.
Vor allem der Griff zu Hormontabletten ist nach Ansicht von Pachmann eher mit Vorsicht zu genießen. Denn eine Hormontherapie könne das Thromboserisiko um das Vierfache erhöhen. Deshalb sollten Frauen ihr individuelles Risiko durch eine Blutuntersuchung checken lassen.
WANC 07.09.2011
Quelle: Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB)
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Thrombose finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Herz-Gefaesse

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