Wechseljahre: Gefährliche Rezepte

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Deutschlands Frauen erhalten von ihren Gynäkologen und Hausärzten noch immer zu häufig Hormonpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Warentest in Kooperation mit der AOK.

Zum Hintergrund: Hormone gegen Beschwerden wie Hitzewallungen sind seit ein paar Jahren in Verruf geraten, weil sie unter anderem das Risiko für Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Deshalb werden sie nur noch bei sehr starken Wechseljahresbeschwerden und dann auch nur für eine begrenzte Zeit empfohlen.

In der aktuellen Untersuchung zeigte sich zwar ein Rückgang der Hormonrezepte von 2003 bis 2004 um 34%. Nach Angaben der Studienautoren werden aber immer noch zu oft Hormon-Präparate verschrieben. Besonders bei den über 60jährigen Frauen sei die Verschreibungsrate auffallend hoch - und das, obwohl zu dieser Zeit ausgeprägte Beschwerden eher selten sind.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 27.06.05

 

 


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