Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten Wechseljahre. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Wie werden vorzeitige Wechseljahre (Klimakterium praecox) behandelt?
Bei Frauen, die vorzeitig in die Wechseljahre kommen, ist die Hormonproduktion in den Eierstöcken stark reduziert. Deshalb wird obligatorisch eine Hormonbehandlung notwendig, die einer Hormon(ersatz)therapie im Klimakterium bei Frauen um die 50 Jahre vergleichbar ist.
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Welchen Einfluss hat die Pille auf den Eintritt der Wechseljahre?
Keinen. Soweit man weiß, beeinflusst die Einnahme von oralen Verhütungsmitteln die Eierstockfunktion nicht mehr, sobald die Pille abgesetzt wurde.
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Wie kann es zu vorzeitig beginnenden Wechseljahren kommen?
Häufig gibt es eine ganz offensichtliche Ursache vorzeitiger Wechseljahre: zum Beispiel, wenn beide Eierstöcke operativ entfernt wurden oder die Eierstöcke durch Bestrahlungen oder eine Chemotherapie im Rahmen einer Krebstherapie geschädigt worden sind.
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Wie kann der Arzt feststellen, ob wirklich vorzeitige Wechseljahre vorliegen?
Zunächst wird der behandelnde Arzt nach Symptomen eines frühzeitigen Beginns der Wechseljahre (Klimakterium praecox) fragen: Hitzewallungen, Schlafstörungen, starke Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung, die in Intervallen auch ausbleibt.
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Wie machen sich vorzeitige Wechseljahre bemerkbar?
Vorzeitige Wechseljahre (der medizinische Fachausdruck dafür ist „Klimakterium praecox“ oder auch „prämature Menopause“) bemerken junge Frauen vor allem durch Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus: Die Blutungen setzen dann z.B. mehrmals aus, können aber auch durchaus zwischendurch wieder zurückkehren.
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Was ist ein „Klimakterium praecox“?
Der medizinische Fachausdruck „Klimakterium praecox“ bezeichnet einen vorzeitigen Beginn der Wechseljahre.
Welche pflanzlichen Mittel lindern Wechseljahres-Beschwerden bei Männern?
Je nach Art der Symptome bietet sich bei den sogenannten Wechseljahresbeschwerden des Mannes der Einsatz folgender pflanzlicher Mittel an:
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Welche homöopathischen Mittel lindern Wechseljahres-Beschwerden bei Männern?
Je nach Art der Symptome verwendet man in der Homöopathie, wenn es um sogenannte Wechseljahresbeschwerden bei Männern geht, diverse Substanzen:
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Wechseljahre des Mannes: Welche Nebenwirkungen können infolge einer Testosteronbehandlung auftreten?
Da Testosteron die Talgdrüsen stimuliert, kann es infolge der Behandlung zu Akne kommen. Möglich ist auch, dass sich die Prostata geringfügig vergrößert. Außerdem kann es zu einem Spannungsgefühl in der Brust und vorübergehend zur Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie) kommen.
Wechseljahre der Männer: Wann ist eine Testosteron-Behandlung angebracht?
Eine Hormonbehandlung ist nur ratsam, wenn nachweislich ein Testosteronmangel vorliegt und sich zudem Beschwerden bemerkbar machen, die höchstwahrscheinlich durch den Hormonmangel verursacht werden. Und das ist eher selten der Fall.
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Welche Beschwerden kann Testosteronmangel verursachen?
Als typische Symptome gelten diverse Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit. Zunächst macht sich sinkender Testosteronspiegel häufig durch eine Abnahme der Libido, mitunter auch durch Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) bemerkbar.
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Wenn Männer älter werden: Welche Hormone außer Testosteron spielen noch eine Rolle?
Alle reden vom Testosteron. Aber wichtig für das Befinden im Alter (und auch davor) sind neben dem Testosteron auch folgende Hormone:
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Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann durch Testosteronmangel Beschwerden bekommt?
Der Testosteronspiegel sinkt etwa ab dem 40. Lebensjahr um ungefähr 1 bis 2 Prozent jedes Jahr. Das heißt aber nicht, dass jeder Mann deshalb einen Mangel an Testosteron hat. Und das bedeutet erst recht nicht, dass der sinkende Testosteronspiegel im Blut Beschwerden hervorruft.
Was verändert sich durch die Wechseljahre (Klimakterium virile) im Körper des Mannes?
Das Gewicht und die Größe der Hoden, und damit auch die Produktion von Geschlechtshormonen nehmen bei Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr langsam ab. Der Testosteronspiegel im Blut sinkt ab diesem Alter etwa um 1 bis 2 Prozent jährlich.
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Ist die Midlife Crisis bei Männern Folge der Wechseljahre?
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen sinkender Produktion von Geschlechtshormonen und der Midlife Crisis. Prinzipiell geht man davon aus, dass die Krise bei Männern eher entwicklungspsychologische als hormonelle Auslöser hat.
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Kommen auch Männer in die Wechseljahre?
Über das sogenannte „Climacterium virile“, die „Wechseljahre des Mannes“, gibt es durchaus widersprüchliche Auffassungen:
Beckenbodensenkung: Ärzte warnen vor implantierten Netzen
Wenn sich bei einer Frau der Beckenboden senkt, dann macht sich das unangenehm bemerkbar. Oft reicht ein Beckenbodentraining aus, um die Probleme zu beseitigen. Wenn nicht, dann muss meist operiert werden. Die dabei in letzter Zeit oft eingesetzten synthetischen Netze scheinen die in sie gesetzten Hoffnungen aber nur unzlänglich zu erfüllen.
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Hormontherapie: Kombinationen anscheinend riskanter
Die Hormontherapie für Frauen mit Wechseljahresbeschwerden ist ins Gerede gekommen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Gabe der Hormon-Präparate das Risiko für Brustkrebs erhöhen kann. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse, dass Kombinationsmedikamente, die mehr als ein Hormon enthalten, möglicherweise riskanter sind als Mittel mit nur einem Wirkstoff.
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Steigt mit den Wechseljahren das Thromboserisiko?
Ja, die sich verändernde Hormonlage in den Wechseljahren macht Frauen anfälliger für Thrombosen und die mögliche Folge einer Lungenembolie.
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Entfernung der Gebärmutter: Was ist nach der Operation zu beachten?
In der Zeit nach der Operation sollten Sie zu starke körperliche Anstrengungen vermeiden und keine schweren Gegenstände anheben oder tragen. Auch auf Geschlechtsverkehr müssen Sie einige Zeit verzichten. Zudem sollten Sie vorübergehend Damenbinden statt Tampons benutzen und keine Scheidenspülungen machen.
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Gebärmutterentfernung: Zu welchen Komplikationen kann es bei der Operation kommen?
Die wichtigsten Komplikationen, zu denen es während oder kurz nach einer Gebärmutterentfernung kommen kann, sind:
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Gebärmutterentfernung: Wie erfolgt der Eingriff?
Es gibt drei verschiedene Zugangswege, über die sich eine Gebärmutter entfernen lässt:
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Wird bei der Hysterektomie die gesamte Gebärmutter entfernt?
In manchen Fällen wird bei dem Eingriff die gesamte Gebärmutter entfernt. Dies nennt man in der medizinischen Fachterminologie „totale Hysterektomie“. Daneben gibt es auch die Methode der subtotalen Hysterektomie, bei der der Gebärmutterhals (Cervix uteri) erhalten bleibt.
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Gebärmutter entfernt: Komme ich dann früher in die Wechseljahre?
Wird bei dem Eingriff ausschließlich die Gebärmutter entfernt (Hysterektomie), nicht jedoch die Eierstöcke, bleibt die Hormonproduktion theoretisch unbeeinflusst. Somit kommt es normalerweise auch nicht zu einem früheren Eintreten von Wechseljahressymptomen.
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Welche Auswirkungen hat eine Gebärmutterentfernung auf die Sexualität?
Nach der operativen Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) ist für einige Wochen sexuelle Enthaltsamkeit notwendig, um die Wunden abheilen zu lassen. Langfristig berichten die meisten Frauen, dass nach dem Eingriff ihr sexuelles Verlangen und die Fähigkeit, zum Orgasmus zu kommen, unverändert sind.
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Trockene Scheide und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Eine Folge der Gebärmutterentfernung?
Es ist durchaus möglich, dass die Scheide nach der Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) trockener wird. Denn im Zustand sexueller Erregung produziert auch der Gebärmutterhals Schleim, der nach der Operation fehlt, sofern das Organ komplett entfernt wurde.
Stimmt es, dass die Entfernung der Gebärmutter zu Müdigkeit und Traurigkeit führen kann?
Inwieweit die chirurgische Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) psychische Symptome auslösen kann, ist bislang unklar und selbst unter Fachleuten umstritten. Manche Frauen empfinden den Verlust des Organs offenbar als Verlust ihrer Weiblichkeit. Einige klagen nach der Operation über depressive Verstimmungen, anhaltende Müdigkeit und Abgeschlagenheit.
Blasenschwäche nach Gebärmutter-Entfernung: Hängen die Beschwerden mit der Operation zusammen?
Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen der chirurgischen Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) und der Entstehung oder auch der Verstärkung von bereits vor dem Eingriff bestehender Blasenschwäche.
Welche Hormone muss ich nach der Entfernung der Gebärmutter einnehmen?
Ob Sie nach einer Gebärmutterentfernung überhaupt Hormone einnehmen müssen, und welche Art von Hormontherapie notwendig ist, hängt zum einen von Ihrem Alter ab, zum anderen davon, ob die Eierstöcke (Ovarien) bei dem Eingriff ebenfalls entfernt wurden oder nicht.
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Komme ich in die Wechseljahre, obwohl meine Gebärmutter entfernt wurde?
Ja. Denn der Östrogenspiegel sinkt bei Frauen mit oder ohne Gebärmutter (Uterus) mit zunehmendem Alter gleichermaßen.
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Aus welchen Gründen wird Frauen in den Wechseljahren die Gebärmutter entfernt?
Mit den Wechseljahren hat die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) prinzipiell nichts zu tun. Zu den Gründen, die diesen Eingriff notwendig machen können, gehören jedoch viele Erkrankungen, die bei über 50-Jährigen und demnach während und nach dem Klimakterium häufiger vorkommen als bei jüngeren Frauen.
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Was ist eine Hysterektomie? Und woher kommt dieser Begriff?
Unter einer Hysterektomie versteht man die operative Entfernung der Gebärmutter. Je nachdem, wegen welcher Erkrankung der Eingriff vorgenommen wird, kann eine teilweise oder komplette Entfernung der Gebärmutter sinnvoll sein.
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Wechseljahre: Zeit der Thrombosen
Wenn die Wechseljahre kommen, kommen oft auch die Thrombosen. Ärzte stellen fest, dass Frauen in den Wechseljahren viel anfälliger für einen Verschluss der Gefäße durch ein Blutgerinnsel sind. Doch das Risiko ist nicht für jede Frau gleich hoch.
Was für ein Hormonpräparat ist Gynodian® Depot?
Gynodian® Depot wird eingesetzt zur Hormonersatztherapie bei Frauen, die an östrogenmangelbedingten Wechseljahresbeschwerden leiden. Das rezeptpflichtige Medikament ist erhältlich als Ampullen und als Fertigspritzen. Das heißt, es wird gespritzt.
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Wie wird Gynokadin® Gel angewandt und was ist dabei zu beachten?
In der Regel wird das Gel zyklisch angewendet. Das heißt: Sie beginnen mit der Behandlung am 5. Tag des Menstruationszyklus und tragen das Gel dann drei Wochen lang einmal täglich auf. Dabei sollten zum Einreiben großflächige Hautpartien gewählt werden, wie Arme, Schultern oder Beine.
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Wann wird Gynokadin® Gel verschrieben?
Gynokadin® Gel (Hersteller: Kade/Besins) dient zur Behandlung von östrogenmangelbedingten Beschwerden in den Wechseljahren. Das Gel enthält als Wirkstoff Estradiol, das ist eine Unterform des Östrogens.
Wie wird Linoladiol® N Creme angewendet?
Im äußeren Genitalbereich sollte die Creme zwei- bis dreimal täglich aufgetragen werden. In die Scheide sollte man sie mit dem beigefügten Applikator vor der Nachtruhe einführen.
Bei welchen Wechseljahresbeschwerden im Genitalbereich kann Linoladiol® N Creme helfen?
Linoladiol® N Creme wird in erster Linie zur Behandlung von Beschwerden im Schambereich und an der Scheide verschrieben, wenn diese auf einen Östrogenmangel zurückzuführen sind.
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Wann wird das Hormonpflaster Tradelia® verschrieben?
Tradelial®-Hormonpflaster enthalten den Östrogen-Wirkstoff Estradiol und werden zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt, die durch einen Mangel an Östrogen verursacht sind.
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Wie oft und in welcher Dosierung werden Estramon®-Pflaster am besten angewandt?
"Estramon® Transdermale Pflaster" (Hersteller: Hexal AG) gibt es in diversen Dosierungen. Je nachdem, welches Präparat gewählt wird, geben die Pflaster im Laufe von 24 Stunden 25, 50, 75 oder 100 µg des Wirkstoffs an den Körper ab.
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