Stimmt es, dass Übergewicht auch psychisch bedingt sein kann?

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Auf jeden Fall. Nicht umsonst gibt es ja den Begriff "Kummerspeck". Menschen, die Kummer und Sorgen haben, unter Ängsten leiden oder Ärger haben, neigen mitunter zu "Fressattacken".  Sozusagen als Belohnung, wenn schon sonst alles schief läuft.

Das gilt auch für Stress und Niedergeschlagenheit. Und manche Menschen essen auch zu viel aus Langeweile.

Zwar führen insbesondere Kummer und Angst bei vielen Betroffenen auch dazu, dass sie weniger essen und sogar massv abnehmen. Aber es gibt eben auch diejenigen, die genau andersherum reagieren.

 

Bewegung als Therapie – auch für die Seele

Wenn Sie nun für sich feststellen, dass Sie wohl aus psychischen Gründen zugenommen haben, ist eine Überlegung wichtig: Ein "aktiv dagegen angehen" muss nicht erst einsetzen, wenn es Ihnen besser geht - ein "aktiv dagegen angehen" ist auch eine Art Therapie: Allein dadurch, dass man es tut, wird die Stimmung besser. Mehr Bewegung, Sport und eine gesündere Ernährung haben also oft eine Art Doppeleffekt: Ihre Laune wird besser und Sie nehmen ab!

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 



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