Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Adipositas (Übergewicht) und zum gesunden Abnehmen. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Höheres Krebsrisiko bei Übergewicht
Übergewicht und Fettleibigkeit sind Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist der Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Entstehen von Nierenkrebs, Darmkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie Krebs der Speiseröhre und der Gebärmutterschleimhaut gesichert.
Was hilft besser bei starkem Übergewicht: Magenband oder Magen-Bypass?
Zur Reduzierung des Gewichts bei stark Übergewichtigen setzen Ärzte mittlerweile häufig ein Magenband oder einen Magen-Bybass (Fachbegriff: Roux-en-Y-Operation) ein. Eine Studie sollte nun klären, welches der beiden Verfahren besser ist. Doch einen eindeutigen Sieger gibt es nicht.
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Anblick von leckerem Essen kann dick machen
Manche Menschen sagen immer wieder, dass sie schon allein davon dick werden, dass sie Essen nur anschauen. Hinter dieser Aussage steckt mehr Wahrheit, als man vielleicht vermuten würde. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Anblick von Nahrungsmitteln Hunger erzeugt. Dadurch würde man zum Essen verleitet, obwohl das der Körper gar nicht brauche.
Warum ist Alkohol oder ein Aperitif vor dem Essen ungünstig, wenn man abnehmen will?
Weil er den Appetit steigert. Wer vor der Mahlzeit ein Glas Prosecco, ein Glas Sherry, einen Martini oder ähnliches trinkt, wird danach mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr essen, als er es sonst getan hätte. Der Begriff "Aperitiv" kommt also nicht von ungefähr.
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Das Abnehmewunder: Kommt die Fett-weg-Pille?
Das hört sich fast unglaublich an. Wissenschaftler haben ein Abnehmmittel entwickelt, das Übergewicht zuverlässig bekämpfen kann und dabei nur geringe Nebenwirkungen mit sich bringen soll. Allerdings: Bisher ist das Mittel nur an Mäusen und Affen getestet worden. Erst 2012 beginnen Studien am Menschen.
Übergewichtige lassen sich immer häufiger operieren
Patienten mit starkem Übergewicht rücken ihren Pfunden zunehmend mit Hilfe eines Chirurgen zu Leibe. Magenband, Magenballon oder Magenverkleinerung sollen ihnen helfen, ihr Idealgewicht zu erreichen. Allerdings ist die Operation nur ein erster Schritt.
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Kann Grüner Tee beim Abnehmen helfen?
Prof. Joshua Lambert von der Pennsylvania State University betont, dass Grüner Tee zumindest die Geschwindigkeit verlangsamt, mit der man an Gewicht zunimmt. Er geht davon aus, dass Inhaltsstoffe im Tee eingesetzt werden können, um gegen Übergewicht anzukämpfen.
Wer dick ist, leidet mehr unter Schmerzen
Wer zu viele Kilos mit sich herumschleppt, reagiert empfindlicher auf Schmerz. Für die Schmerztherapie bedeutet das, dass übergewichtige Patienten wahrscheinlich eine stärkere schmerzlindernde Behandlung benötigen.
Übergewicht: Unwissen macht dick
Wissenschaftler versuchen schon seit einiger Zeit, die Ursachen für die enorme Zunahme der Fettleibigkeit herauszufinden. Vor allem gilt es zu bestimmen, was hinter dem Problem falscher Ernährung und mangelnder Bewegung steckt. Inzwischen glauben Experten, dass vor allem mangelnde Bildung dafür verantwortlich ist.
Stimmt es, dass Übergewicht auch durch eine Unterfunktion der Schilddrüse entstehen kann?
Ja. Allerdings ist das eher eine seltene Ursache von Übergewicht. Wenn man sich also fragt, warum man dicker geworden ist, steht die Schilddrüse eher sehr weit unten auf der Liste der Möglichkeiten.
Welche "populären" Medikamente können Übergewicht begünstigen?
Begünstigend für eine Gewichtszunahme sind vor allem solche Arzneimittel, die den Appetit steigern oder zu mehr Wasser- und Fetteinlagerung führen.
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Kann auch ein "zu spätes Sättigungsgefühl" Ursache von Übergewicht sein?
Ja. Zumindest gehen Wissenschaftler davon aus, dass bei manchen Übergewichtigen die hormonelle Signalkette zwischen Magen und Gehirn nicht optimal funktioniert. Dass also der Magen zu spät das Signal "satt" nach oben sendet.
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Stimmt es, dass Übergewicht auch psychisch bedingt sein kann?
Auf jeden Fall. Nicht umsonst gibt es ja den Begriff "Kummerspeck". Menschen, die Kummer und Sorgen haben, unter Ängsten leiden oder Ärger haben, neigen mitunter zu "Fressattacken". Sozusagen als Belohnung, wenn schon sonst alles schief läuft.
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Hohes Übergewicht: Gefährlicher als bisher angenommen
Fettsucht – im medizinischen Fachjargon Adipositas genannt – ist verantwortlich für viele Krankheiten. Diese sorgen auch dafür, dass stark übergewichtige Menschen eine kürzere Lebenserwartung haben. Wissenschaftler warnen jetzt davor, dass die Gefahren der Fettsucht dennoch unterbewertet werden. Denn auf das Sterberisiko wirke sich nicht nur die Tatsache der Gewichtszunahme aus, sondern auch, wie lange das Übergewicht besteht.
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Übergewicht: Die Snacks sind schuld
Das Essen zwischendurch und große Portionen sind die beiden größten Dickmacher. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of North Carolina gekommen. In Amerika ist die tägliche Kalorienmenge in den letzten 30 Jahren um fast ein Drittel auf 2.374 Kalorien angestiegen. Der Einfluss von größeren Portionen und exzessives Snacking überwiegt sogar die Verlagerung der Ernährung in Richtung kalorienreicher Lebensmittel, betonen die Wissenschaftler.
Gegen das Übergewicht: Nicht jeder profitiert von einem gesunden Lebensstil
Die Fettleibigkeit wächst weltweit mit atemberaubendem Tempo. Damit steigt auch das Risiko für die beiden häufigsten Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Maßnahmen zur Vorbeugung der Adipositas haben oft nur wenig Erfolg. Einen Grund dafür haben Tübinger Wissenschaftler herausgefunden: Nicht jeder Dicke profitiert gleichermaßen von einem gesunden Lebensstil.
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Wird das Risiko, dick zu werden, vererbt?
Es gibt zweifellos eine familiäre Veranlagung für Übergewicht. So ist der Grundumsatz, also die Menge an Kalorien, die man in Ruhe verbraucht, von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und diese Unterschiede sind vor allem genetisch bedingt.
Was versteht man unter dem Grundumsatz bei einem Menschen?
Der Grundumsatz ist die Menge an Kalorien, die man - ohne sich groß zu bewegen - in einer bestimmten Zeit verbraucht. Dieser Grundumsatz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich hoch und scheint auch genetisch bedingt zu sein.
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Ab wann hat man eigentlich Übergewicht?
Um zu bestimmen, ob man Normalgewicht hat oder übergewichtig ist, wird in der Regel der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) herangezogen. Der BMI ist wesentlich aussagekräftiger als das pure Körpergewicht, weil er auch die Körpergröße berücksichtigt.
Stimmt es, dass Übergewicht die Entstehung von Hämorrhoiden fördert?
Klares Ja. Übergewicht gilt als einer der wesentlichen Risikofaktoren für Hämorrhoiden. Der Grund liegt im höheren Druck im Bauchraum und damit auch auf den Bereich des Enddarms.
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Wie Insulin das Gehirn auf Gewichtszunahme trimmt
Fettreiches Essen macht dick. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass das Hormon Insulin dabei eine wichtige Rolle spielt. Es wird infolge von fettreicher Ernährung vermehrt ausgeschüttet. Dadurch kann es die Weiterleitung von Nervenimpulsen so hemmen, dass das Sättigungsgefühl unterdrückt und der Energieverbrauch gesenkt wird. Das fördert Übergewicht und Fettleibigkeit. Für die Forscher stellt diese Erkenntnis allerdings nur den ersten Schritt auf dem Weg zu möglichen Abnehmtherapien dar.
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Alkohol macht dick
Was Alkohol mit Gewicht zu tun hat? Viel. Denn ein jahrelanger Alkoholkonsum von mehr als zwei Gläsern pro Tag begünstigt bei Männern ein höheres Körpergewicht. Zudem besteht bei Männern und Frauen ein Zusammenhang zwischen dem Alkoholkonsum und einer Zunahme des Taillenumfanges. In einer Studie war dies besonders bei Biertrinkern ausgeprägt, jedoch auch bei Weintrinkern sichtbar.
Bedeutet Übergewicht zwangsläufig, dass man einen Bluthochdruck entwickelt?
Nein, nicht jeder Mensch mit Übergewicht entwickelt einen Bluthochdruck. Jedoch ist das Risiko früher oder später erhöhte Blutdruckwerte zu entwickeln deutlich erhöht.
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Neues Medikament gegen Übergewicht
Gewichtsverlust ist für manche Menschen überlebenswichtig. Denn Fettleibigkeit kann das Leben verkürzen, weil Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs viel häufiger auftreten. Da manche Patienten aber nur schwer abnehmen können, gibt es Medikamente, die dabei helfen sollen. Die bisher verfügbaren haben oft nur wenig Wirkung oder wurden wegen erheblicher Nebenwirkungen vom Markt genommen. Jetzt gibt es ein neues Medikament, von dem die Wissenschaftler behaupten, dass es nicht nur das Gewicht deutlich verringert, sondern weitere für adipöse Menschen vorteilhafte Wirkungen entfaltet.
Gewicht verändert das Gehirnvolumen
Wer übergewichtig ist, leidet oft unter verschiedenen Beeinträchtigungen der Gesundheit. Davon ist auch das Gehirn betroffen. So haben Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und strukturellen Eigenschaften der Gehirnsubstanz festgestellt. Ein hohes Gewicht lässt das Gehirnvolumen anscheinend sinken. Diese Verbindung fällt bei den Geschlechtern unterschiedlich aus, sagen neueste Studien.
Übergewicht: Höheres Risiko bei Operationen
Mit dem Gewicht des Patienten steigt das Risiko einer Operation: Die Leibesfülle erschwert den Zugang zu den Organen, Operationswunden heilen schlechter, Thrombosen, Embolien und Druckstellen häufen sich.
Fettleibigkeit: Immer schädlich für das Herz
Adipositas schadet der Gesundheit. Und vor allem erhöht es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wissenschaftler haben bisher aber behauptet, dass die Fettverteilung bei dem Maß des Risikos eine Rolle spielt. Von Apfel- und Birmenform war da die Rede, wobei die Apfelform die höhere Gefahr darstellen sollte. Nun kommt eine neue Untersuchung zu dem Ergebnis, dass diese Meinung so nicht richtig ist. Fettleibigkeit an sich ist – egal wo sich das Übergewicht angesammelt hat – ein Risiko für das Herz.
Welche Obstsorten enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Obst ist ja nun nicht nur wegen der Ballaststoffe zu empfehlen, aber eben auch deswegen. Zu nennen sind hier vor allem:
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Stimmt es, dass Hülsenfrüchte besonders viele Ballaststoffe enthalten?
Ja, fast alle. Vor allem zu nennen sind hier:
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Wozu sind Ballaststoffe eigentlich gut?
Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Nahrungsmittel, die nicht verdaut werden. Dazu gehören vor allem Pflanzenfasern und ähnliches, die der Darm nicht aufnimmt, die also "unverdaut" wieder ausgeschieden werden. In tierischer Nahrung findet man so gut wie keine Ballaststoffe.
In welchen Lebensmitteln sind besonders viele Ballaststoffe enthalten?
Ballaststoffe sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Viele Ballaststoffe enthält z.B.:
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Welche Gemüsesorten enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Besonders ballaststoffreich unter den Gemüsesorten und Salaten sind:
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Warum ist hoher Alkoholkonsum bei Übergewicht besonders gefährlich?
Starker Alkoholkonsum führt bekanntlich zu einem erhöhtem Risiko für Leberschäden. Noch deutlich gefährlicher wird es aber, wenn noch Übergewicht hinzukommt: Die Kombination Übergewicht und Alkohol verstärkt die Gefahr tödlicher Lebererkrankung um ein Vielfaches.
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Führt eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren zu einer Gewichtsznahme?
Die Einnahme von Hormonpräparaten zur Linderung von Wecsheljahresbeschwerden hat langfrsitig keinen ungünstigen Effekt auf das Gewicht. Kurzfristig hingegen schon.
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Warum verändert sich die Körperstatur während der Wechseljahre?
Der Abfall weiblicher Sexualhormone in den Wechseljahren führt zu einem relativen Ansteigen der männlichen Sexualhormone (Androgene). Die waren auch zuvor schon da, kommen ejtzt aber mehr zum Tragen.
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Was hilft am besten, das Gewicht während der Wechseljahre zu halten?
Einerseits verbraucht man mit zunehmendem Alter weniger Kalorien. Bestes Gegenmittel wäre also, weniger zu essen. Andererseits ist der Körper aber – um gesund und leistungsfähig zu bleiben – auf ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen angewiesen. Es empfiehlt sich also, im Klimakterium besonders auf die Qualität der Nahrung zu achten.
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Warum nimmt man in den Wechseljahren so leicht an Gewicht zu?
Medizinisch betrachtet tendieren Frauen im Klimakterium aus folgenden Gründen besonders dazu, zusätzliche Fettposter anzulegen:
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Werden Frauen im Klimakterium zwangsläufig dick?
Nein. Rund 60% aller Frauen nehmen während der Wechseljahre an Gewicht zu – und zwar im Durchschnitt etwa ein Kilogramm pro Jahr. Insgesamt wiegen Frauen bis zum Ende des Klimakteriums im Mittel zwischen vier und acht Kilogramm mehr als zuvor.
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Haben übergewichtige Frauen tatsächlich seltener unter „fliegenden Hitzen“ zu leiden?
Die sogenannte „Dünn-Hypothese“ geht davon aus, dass die in den Wechseljahren dazu gewonnenen Rundungen auch ihre Vorteile haben: Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wird nämlich nicht nur in den Eierstöcken gebildet, sondern auch im Unterhautfettgewebe. Folglich wandelt mehr Fettgewebe auch mehr Androgene in Östrogene um.
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Hat Übergewicht Einfluss auf die Wechseljahre?
Übergewichtige Frauen haben häufiger und stärker unter Hitzewallungen zu leiden. Langfristig haben sie auch ein höheres Risiko als ihre schlanken Geschlechtsgenossinnen, Herz- oder Gefäßerkrankungen, Diabetes, Brustkrebs oder auch anderen bösartige Erkrankungen zu entwickeln.
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