Achillessehnen-Riss

Welche Symptome verursacht ein Riss der Achillessehne? Wie sieht die Behandlung aus? Um den Achillessehnenriss geht es in diesem Kapitel.

Warum heißt die Achillessehne Achillessehne?

Der Name der Achillessehne geht auf den griechischen Sagenhelden Achill zurück. Achill galt – nachdem ihn seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis, kopfüber in das Flusswasser des Styx getaucht hatte – am ganzen Körper als unverwundbar.

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Wie stellt der Arzt fest, ob ein Achillessehnenriss vorliegt?

In der Regel genügt dem erfahrenen Arzt schon die Untersuchung des verletzten Bereichs um die Diagnose "Achillessehnenriss" zu stellen. Weitere technische Untersuchungen sind dazu in der Regel nicht notwendig.

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Wo befindet sich die Achillessehne?

Die Achillessehne verbindet die Ferse mit der Wade, sitzt also am hinteren Übergang vom Bein in den Fuß. Sie verbindet das Fersenbein (hinterer Fußknochen) mit der Wadenmuskulatur.

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Wann kann die Achillessehne reißen?

Am häufigsten reißt die Achillessehne beim Sport (75% aller Fälle). Dies kann allerdings normalerweise nur dann passieren, wenn sie über Jahre überansprucht wurde und stark verschlissen ist.

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Woran erkennt man, dass die Achillessehne gerissen ist?

Oft ist schon das Geräusch Hinweis genug: Wenn die Achillessehne reißt, gibt es in der Regel einen deutlich hörbaren "Knall". Außerdem ist der Riss der Achillessehne sehr schmerzhaft.

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Plötzliche heftige Schmerzen in der Ferse, kein Stand auf Zehenspitzen mehr möglich: Was ist die Ursache?

Bei der beschriebenen Symptomatik spricht vieles für einen Riss der Achillessehne. Wenn die Schmerzen beim Sport oder nach einem Schlag auf die Ferse sehr plötzlich aufgetreten sind und zudem noch ein "Knall" zu hören war, ist die Diagnose Achillessehnenriss fast sicher.

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Was sind die ersten Notfallmaßnahmen bei Achillessehnenriss bzw. vermutetem Achillessehnenriss?

Bei Verdacht auf Achillessehnenriss gilt als Sofortmaßnahme die sogenannte PECH-Regel:

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Was ist die sogenannte PECH-Regel beim Achillessehnenriss?

Die PECH-Regel fasst die vier wichtigsten Sofortmaßnahmen bei einem Achillessehnenriss bzw. Verdacht auf Achillessehnenriss zusammen:

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Wird ein Achillessehnenriss immer operiert?

Nein, aber meistens. Die Operation ist in aller Regel die Behandlung der Wahl. Wenn allerdings z.B. das Alter oder andere Erkrankungen gegen eine Operation sprechen, kann der Achillessehnenriss auch "konservativ" (Chirurgen-Jargon für "ohne OP") behandelt werden.

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Achillessehnenriss: Was genau wird bei einer Operation gemacht?

Vereinfacht gesprochen wird nach einem Achillessehnenriss die Achillessehne schlicht wieder zusammengenäht. Dafür ist wegen der spezifischen Sehnenstruktur eine bestimmte Nahttechnik notwendig, die aber die entsprechenden Unfallchirurgen oder Orthopäden beherrschen.

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Wie lange dauert es, bis ich nach einem Achillessehnenriss das Bein wieder voll belasten kann?

Nach einem Achillessehnenriss dauert es in der Regel mindestens zwölf Wochen, bis das Bein wieder sportlich belastet werden kann. Leistungssport ist meistens erst nach sechs Monaten wieder erlaubt.

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