Wozu dient ein Schmerztagebuch?
Schmerzen lassen sich im Gegensatz zu Fieber oder Blutdruck nicht objektiv messen. Zudem ist das Schmerzempfinden von Mensch zu Mensch - und oft auch von Situation zu Situation - unterschiedlich.
Um eine gut abgestimmte Schmerzbehandlung zu ermöglichen, wird deshalb oft das Führen eines Schmerztagebuches empfohlen. Hier trägt man täglich ein, ob Schmerzen aufgetreten sind, und wenn ja, wann sie aufgetreten sind, wie lange sie angehalten haben, wo sie lokalisiert waren, wie stark sie waren und wie sie sich angefühlt haben (z.B. brennend, drückend, krampfartig). Auch sollte man dokumentieren, was man an dem Tag getan hat bzw. in welchen Situationen die Schmerzen aufgetreten sind und welche Medikamente in welcher Dosierung eingenommen wurden.
Durch diese Dokumentation bekommen Sie selbst und Ihr Arzt nicht nur einen guten Eindruck über den Schmerzverlauf und mögliche Auslöser. Auch die Behandlung lässt sich optimaler abstimmen.
Schmerztagebücher erhalten Sie von Ihrem Arzt, aber auch über Ihre Krankenkassen oder Schmerz-Selbsthilfegruppen in Ihrer Region.
