In welchem Tempo darf man die Dosierung von Opioiden (Morphin, Hydromorphon, Oxycodon, Methadon) reduzieren?

Wenn die Schmerzbehandlung mit Opioiden abgesetzt oder die Dosis relevant reduziert werden soll, muss das schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.

Für Morphin, Hydromorphon, Oxycodon und auch intravenös verabreichtes Fentanyl gilt: Pro Tag sollte die Dosis nicht mehr als etwa 20-30% reduziert werden.

Bei Methadon muss man deutlich behutsamer vorgehen: Empfohlen wird eine Dosisreduktion von 10-20% pro Woche.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (12)
Morphin Entzug
12 Samstag, den 02. September 2017 um 02:43 Uhr
BleedingTruth
Hallo,
ich möchte über meine Erfahrung mit einem Morphin-Entzug berichten.
Ich bin jetzt den sechsten Tag nach der letzten Einnahme und muss sagen, so langsam geht es bergauf.
Ich habe am Tag zwischen 50mg und 100mg Morphin Tabletten geschluckt, je nach Bedarf, das mag für einige wenig klingen, aber selbst bei dieser meist noch geringen Menge, über zwei Jahre, hatte ich einen heftigen Entzug. Ich habe das Zeug kalt entzogen, abrupte Absetzung von jetzt auf gleich, von heute auf morgen, und die ersten drei/vier Tage waren die Hölle. Ich fühlte mich einfach nur hundeelend und das kann man wörtlich nehmen!
Ich hatte das ganze Programm an Entzugssymptomen, von massivem Durchfall, wirklich den ganzen Tag heftige Übelkeit, was ich noch ganz gut mit MCP in den Griff bekommen habe, allgemeine Krankheitssymptome. Ich hatte die ersten 3 Tage einen Druck im Kopf, dass ich dachte, mir platzt der Schädel. Von schlafen können keine Rede, geschweige denn zu essen. Alles was ich mir runter gezwängt habe hätte ich am liebsten wieder ausgekotzt. Zu all dem lief meine Nase quasi ununterbrochen.
Aber wie gesagt, diese Symptomatik ist jetzt am sechsten Tag (morgens 04:30Uhr) vorbei. Genau 04:30 Uhr und ich bin schon wach, denn was mich jetzt nicht schlafen lässt, sind meine Beine. Anfangs waren die Schmerzen in den Beinen und vor allem in den Knien noch erträglich, aber momentan weiß ich nicht wohin mit mir. Ich habe das Bedürfnis 80KM zu rennen und zugleich knicken mir die Beine weg. Ich habe permanenten Bewegungsdrang, denn dann lässt der Schmerz ein wenig nach. Ich könnte mich alle 5 Minuten bis zum Himmel strecken, so ein Gefühl ist es in den Muskeln am ganzen Körper.
Furchtbar, ich hoffe das wird auch schnell besser, denn die Nächte sind schon ziemlich kurz, trotz Zopiclon, aber so habe ich wenigstens das Gefühl gut geschlafen zu haben, auch wenn es nur ein paar Stunden waren.
Ich bin jedenfalls froh, diesen Schritt gemacht zu haben, auch wenn ein kalter Entzug ohne ärztliche Aufsicht sicher nicht anzuraten ist, aber ich dachte mir, jetzt gleich oder nie!
Opioide
11 Montag, den 03. Juli 2017 um 10:42 Uhr
Dieter
Ihr müsstet mal die Packungsbeilage lesen. Es stimmt nicht immer das, was auf der Packung steht. Zum Beispiel steht bei dem Morhin das drauf. Morphin-ratiopharm 100mg Retardtabletten. In Wirklichkeit sind nur 75mg Morphin drin. Das weiß aber kein Artzt. Ich stoße damit bei jedem Arzt an. Und manch einer glaubt mir das nicht. Bis ich ihm die Packungsbeilage zeige. Meine Ärztin fragte, ob sie die Beilage behalten dürfte. Ich sagte nartürlich. Also, Ihr solltet die Packungs-Beilage gut lesen. Auf der letzten Seite steht unten rechts, was in eine Tablette drin ist.
Absetzen von Hydromorphon
10 Freitag, den 19. Mai 2017 um 11:18 Uhr
a.behle
Habe viele Jahre Targin eingenommen 40 mg morgens und abends, falls das nicht mehr half, sind wir auf Hydromorphon umgestiegen, morgens und abends 24 mg. Jetzt bin ich es leid, die Nebenwirkungen sind einfach zu krass, und habe mit meiner Ärztin gesprochen, das Hydromorphon abzusetzen. Zur Zeit nehme ich morgens 12 mg und abends 16 mg. Und in den nächsten drei Wochen habe ich Urlaub, wo ich dann den Rest noch absetzen will. Lass mich dann mal überraschen.
Entzug vom grausamen Oxycodon
9 Samstag, den 15. April 2017 um 05:51 Uhr
guenter löchner
Hallo, nachdem ich schon lange nicht mehr im Internet recherchiert hatte und jetzt wieder einmal "Entzugsprobleme" habe, fand ich diesen BLOG und war von den größtenteils vernünftigen Kommentaren recht angetan. Nachdem ich mehrere Kommentare durchgelesen habe und mich immer wieder irgendwo wiederfand, habe ich mich dazu entschlossen, auch meine Erfahrungen an andere Schmerzpatienten mitzuteilen und davor zu warnen, leichtfertig mit Oxycodon und Partner umzugehen. Für mich waren die Erfahrungen bis hin zu "grausames Teufelszeug". Wenn man vorher genau weiß, was dieses "Teufelszeug" alles anrichtet, dann überlegt man es sich mehrmals, ob man diesen Versuch wagen sollte, oder besser doch eine andere Therapie einschlägt. Ich hatte jedenfalls meinem Neurochirurgen (Praxis mit 4 Neurochirurgen in Köln) blauäugig vertraut und bin von der Behandlung und einzelnen Ärzten enttäuscht.
Männlich +60 Jahre hatte seit Sept. 2016 einen diagnostizierten? Bandscheibenvorfall (1 Arzt: ja - 1 Arzt: nein) begleitet von starken Schmerzen im Ischiasbereich, Ischialgie und die dort verlaufenden Nerven. Starke Schmerzen im Rückenbereich und rechtsseitig (und dann linksseitig) bis in das Bein ausstrahlend. Trotz zwei MRT's (linksseitig und rechtsseitig) konnte die Ursache nicht festgestellt werden. Nur das übliche "blah-blah" von "könnte für Ihr Alter" usw. Nach den schwammigen Aussagen erfolgte die Einweisung in eine Schmerztherapie (Krkhs. Weyertal- Köln) für 9 Tage. Während der Schmerztherapie wurde ich von dem (den) einweisenden Neurochirurgen im Sekundentakt betreut mit der Folge, dass die linke Hand nicht wusste, was die rechte gemacht hatte. Gravierend: Während des Eingangsgesprächs "wie geht's" wurde nach der rechten Seite befragt, obwohl diese bereits in Ordnung war und ich mit bereits erfolgtem MRT (linksseitig) in Behandlung war.
Während der Schmerztherapie wurde ich mit OXYGESIC angedockt - 10 mg Akut. Ich muss ehrlich sagen, das war für mich der Hammer. Nach ca. 15 Minuten waren die Schmerzen stark zurückgegangen oder nicht mehr spürbar - kamen aber nach 1 Stunde im vollen Umfang wieder zurück. Die paralell verabreichte 10 oder 20mg Retard-Tablette hielt in der Wirkung keine 12 Stunden, sondern max. 4-5 Stunden an. So ging das während der ganzen 9 Tage. Begleitet wurde ich von 4 x Physio und 3-4 x Psychotherapie und 3 x Infiltrationstherapie. Die vereinbarte Abschlussbesprechung (für den 10.1.17 festgesetzt) hat nie stattgefunden. Zeitmangel. Nach der Entlassung aus der Schmerztherapie bekam ich Schmerzmittel verschrieben. Mein Arzt konnte mir OXYGESIC mehr verschreiben und verschrieb mir OXYCODON. Während der nächsten Wochen bekam ich ganz stark das "Krankenkassen-Bugetierungsgesetz" zu spüren. Letztlich war mein Hausarzt so einfühlsam (aber auch bestimmt so kompetent wie die Fachärzte!) und verschrieb mir Oxycodon und machte mich gleichzeitig auf die Gefährlichkeit dieser Droge aufmerksam.
Bis Ende Januar 2017 war ich bei tägl. 320 mg (4 x 80 mg Retard) angelangt. ....und nach einem ausgiebigen Gespräch mit meinem Hausarzt (Dr. Ebert - Strasser Köln) wurden mir erst einmal richtig die Augen geöffnet, was ich meinem Körper hier antue. Wir leiteten den Entzug ein und suchten einen Schmerztherapeuten (Orthopäden mit entsprechender Qualifikation). Lieber die Schmerzen in Kauf nehmen, als weitere Schmerzen durch OXYCODON einzuhandeln. Schließlich fand ich dann einen Schmerztherapeuthen (Dr. Grüner - Köln) der mich kurz aber m.E. professionell untersuchte und mir sagte: "also das Zeug muss erst einmal raus aus Ihrem Körper" und dann sehen wir weiter. Irgendwie hatte ich wieder das Gefühl erlangt "Mensch der ist ja doch besser als vermutet", was sich dann auch - bis heute - bestätigte. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon selbständig bei ca. 240 mg/Tag (Mitte Febr. 2017) angelangt. Heute am 15.4.2017 liege ich bei ca. 50 mg/Tag und fühle mich (was die Rückenschmerzen angeht) nicht besser und nicht schlechter als bei der Einnahme von 240 mg Oxycodon. Die hier im Forum genannten Entzugserscheinungen habe ich auch (mehr oder weniger) in einer gleichen Art und Weise kennen und schätzen! gelernt - vor allem das "Blei" und das schwammige Gefühl in den Beinen. Ich bin guter Dinge, dass ich auf die restlichen 40/50 mg OXYCODON auch noch verzichten kann und dann sehen wir weiter.
Übrigens ein Tipp für die Verstopfung durch OXYCODON: Keine weiteren Abführmedikamente! - Magnesium, getr. Pflaumen, getr. Aprikosen und vor allem viel Müsli sind mindestens genau so gut. Ich hoffe, mit meinen Angaben etwas dazu beigetragen zu haben, dass man nicht zu diesen "Teufelspillen" greifen sollte, die m.E. aber auch bestimmt ihre Daseinsberechtigung haben werden. VG GL
Fentanyl Pflaster Entzug
8 Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 15:47 Uhr
Petra
Hallo an alle,
Ich mache seit 2 Wochen selber einen Entzug von Fentanyl. Hatte 2 Bandscheiben-OPs, und 2 misslungene Fuß-OPs. Jetzt steht mir noch eine Knie OP bevor. Bis dahin möchte ich von dem Fentanyl weg. War bei 50 µg alle 3 Tage (Pflaster). Ich nehme jetzt einmal 25µg und von dem anderen Pflaster schneide ich alle 6 Tage eine kleine Ecke mehr ab. Bin jetzt bei ca. 35µg.
Mit dem Entzug komme ich so lala hin. Mal komme ich die 3 Tage hin, manchmal nicht. Dann ist es wieder hart in der Nacht. Nehme dann 1/2 Oxygesic-Tablette, die sich auf der Zunge schnell auflöst. Das rettet mich dann über Nacht.
Zwar bin ich dann früh wie zerschlagen mit Kopfschmerzen und Müdigkeit, aber ich denke in sehr kleinen Schritten bekomme ich das schon hin.
Ich wünsche euch allen viel Kraft und ein schönes Weihnachtsfest.
Targin/Pregaballin
7 Dienstag, den 12. Juli 2016 um 14:57 Uhr
Anita
Nehme seit zwei Jahren Targin und Pregaballin nach Herpes zoster. Jetzt wird Targin 10,/5 mg auf 5/2,5 mg herabgesetzt. Hatte drei Knie-Implantate in kurzer Zeit (6 Wochen), tolle Schmerzen dazu. Frage ist es ratsam Targin zu reduzieren
Morphin Ausschleichen von Compensan retard
6 Sonntag, den 10. Juli 2016 um 15:37 Uhr
Skylar
Also liebe Leute, es heißt Pollamidon und nicht Polladon xD und das ist ja eh noch nicht so schlimm wie bei Morphin finde ich - ich war 2 1/2 Jahre Substitutionspatient, habe 400 mg Compensan am Tag bekommen und war davor auch schon länger süchtig - also ich kenne mich auch mit Entzugserscheinungen - aber ich kann sagen, dass Ausschleichen wesentlich angenehmer ist und vor allem hat man Zeit sich klar zu werden, dass die Dosis langsam reduziert wird und wenn man es gut macht, merkt man nicht mal was davon.
Ich habe das ganz allein ohne ärztliche Hilfe geschafft, indem ich von 400 mg auf 300 mg ging und das so lange, bis der Körper sich an die Dosis gewöhnt - dann 250 usw. Das dauert lange, aber es lohnt sich. Ich habe die letzten 5 mg vor 5 Tagen zu mir genommen und merke, dass der Entzug nicht mehr so schlimm ist wie damals - man kann trotzdem nicht schlafen oder nur wenig und fühlt sich total scheiße, aber ich hoffe darauf, dass das bald vergeht und ich nicht in die nächste Sucht verfalle, weil ich nicht schlafen kann D:
Palladon Entzug
5 Sonntag, den 10. Januar 2016 um 01:23 Uhr
Steffi
Hallo an alle Mitleidenden,
was man hier liest, ist schlimm. Ich bin 47 und nehme Palladon seit fast 8 Jahren. 3x 16 mg und 2x2,6 mg zur Nacht. Zusätzlich noch 2x 100 Gabapentin und 2x Pantoprazol 40 mg, 1x Domperidon 16mg und meine Telfast 180 mg 1x. Ich habe nach wie vor so starke Schmerzen, bin oftmals an den Großgrundzehengelenken operiert, künstliche Gelenke, Einsteifung links usw usw. Absoluter OP Marathon. Schultern usw. Nervenschmerzen. Keiner weiß wo meine Arthrose und der Rest herkommt. War bei vielen Spezialisten.
Egal. Jetzt bin ich dabei das Palladon abzusetzen. Mein Schmerztherapeut wollte mich gleich auf 3x12 mg setzen. Ging gar nicht. Jetzt reduziere ich wöchentlich immer 4mg. Erst abends, dann mittags, dann morgens und immer weiter 4mg weniger. Nur zur Nacht die 2x2,6 mg bleiben. Ach ja, nehme ebenfalls seit Jahren Halcion 0,25 mg, starke Schlaftabletten. Alles hilft nichts. Kann selten schlafen. Jetzt mit dem Entzug fast gar nicht mehr. Am Schlimmsten ist es morgens. Bis das Palladon wirkt, kann ich nicht aufstehen. Der Körper kann einfach nicht. Ich habe Angst, dass das jetzt noch schlimmer wird. Ist es ja schon. Kaum Schlaf, Bauchschmerzen, Depressionen noch stärker als sonst, aggressiv, weinerlich, lustlos, keine Kraft, Hitzewallungen abends und nachts im Bett, frieren, Kopfschmerzen. ...
Leider bekomme ich weder Unterstützung, noch Verständnis von meinem Partner, Eltern etc. Keine Hilfe. Weiß jemand zum Einen, ob es einem, abgesehen von den Schmerzen, die ich mit Palladon ja trotzdem habe, besser geht, wenn der Entzug vorbei ist? Denn so ist das Leben kein Leben. Konzentrationsschwäche, Lustlosigkeit, Depressionen usw. Geht es einem dann wieder gut? Ist man wieder Mensch? Weiß zum Anderen denn jemand harmlosere Medikamente, die man unterstützend beim Entzug nehmen kann? Mein Schmerztherapeut hilft mir nicht. Einfach absetzen, fertig! Es gibt leider keinen anderen, der nicht gleich alles absetzt und auf Globulis umstellt. Frechheit.
Das Gabapentin werde ich danach auch noch versuchen loszuwerden. Eins nach dem anderen. Da bin ich auch schon von 900 auf 200 mg runter. Ich habe bis vor 1,5 Jahren täglich 28 Tabletten genommen. Hatte zu allem noch 2400 mg Ibuprofen uvm. Das habe ich alles schon weg. Kann mir die beiden gestellten Fragen jemand beantworten? Für die Ursachen meiner Schmerzen und was jetzt mit meinen Zehgelenken gemacht werden kann, damit die wahnsinnigen Schmerzen aufhören, weiß ich auch noch nicht. Wichtig: Palladon muss weg.
Wenn halt jemand antworten könnte, wäre schön. Ach die ganzen Hammer hat mir vor Jahren auch ein Schmerztherapeut verschrieben. Erst Tramal, dann Fentanyl und seit Jahren Palladon, aber gleich die genannte Dosis. Von alldem und dem vielen sitzen und liegen hatte ich fast 40 kg zugenommen, dich ich in den letzten 1,5 Jahren wieder abgenommen habe. Als diesem Grund war m. E. die Dosis dann eh viel zu hoch.
Also allen alles Gute und ich freue mich auf eure Tipps und Antworten. LG Steffi
Morphinreduktion
4 Freitag, den 18. September 2015 um 12:35 Uhr
Andrea
Hallo,
ich nehme seit ca. 3 Jahren Palladon. War zuletzt bei einer Tagesdosis von 106mg. Habe allerdings dieselben Schmerzen wie zuvor, also keinen therapeutischen Nutzen. Bin auf Grund einer Lungenerkrankung bei Morphinen bzgl. der Atemlähmung sehr eingeschränkt.
Jetzt bin ich seit Anfang 2015 dabei zu reduzieren. Immer in 4mg-Schritten, alle paar Wochen. Bin nun bei einer Tagesdosis von 28mg (!) angekommen.
Entzugserscheinungen habe ich trotz allem, manchmal recht heftig. Der ganze Tag wird davon bestimmt. Antriebslos, Depression, keinerlei körperliche Kraft mehr.
Vor allem aber weiterhin die Frage, warum habe ich, seitdem ich Palladon nehme, keinen Nutzen davon?? Antworten darauf kann mir niemand geben. Nur muss ich ja nix nehmen, wenn es nicht hilft :(.
Hat hier jemand eine Erklärung dafür?
Liebe Grüße Andrea
Targin Absetzen
3 Freitag, den 19. Juni 2015 um 08:42 Uhr
zimbo
Ich nehme seit 6 Monaten Targin 10/5 und jetzt 5/2,5.
Ich habe die Einnahme reduziert, worauf ich Unruhe, starke Schmerzen in den Beinen, Antriebslosigeit bekam.
Ich bin morgens schon müde.
Dieses Gefühl habe ich schon 8 Tage.
Sie fingen sofort nach der Reduzierung an.
Reduktion von retardiertem Morphin
2 Freitag, den 12. Juni 2015 um 07:43 Uhr
karabina
schließe mich an, 20-30% Reduktion pro Tag sind "sportliche" Empfehlung für den Betroffenen, die mit starken Entzugserscheinungen einhergehen.
Ausschleichen Morphin / MST 100 Granulat, Tabletten etc.
1 Freitag, den 06. Februar 2015 um 12:53 Uhr
SG
Ich wundere mich über die angegebene Reduzierung von 20 - 30 % TÄGLICH. Ich habe mich von anfänglich MST 100, 100 täglich erst auf 30 morgens, 20 abends runtergekämpft und das innerhalb von mehreren Wochen. Jetzt bin ich schrittweise ganz gut auf zweimal 10 täglich runter.
Es hält sich ein hartneckiges und äußerst unangenehmes "Grippegefühl" mit einer totalen Antriebslosigkeit, die besonders den nachmittäglichen Alltag böse ausbremst. Ich halte aktuell ganz gut durch, aber diese Phase wird seit 10 Tagen nicht besser und hemmt das ganze Leben. Ich fürchte zumindest momentan eine weitere Reduzierung, da dieses Grippegefühl und dieses "Kaputtfühlen" echt intensiv ist. Und ich bin normalerweise ein gut disziplinierter Mensch, der einiges aushält. Das ist wirklich äußerst lebenseinschränkend. Da wundere ich mich über die 20/30% Angabe. Kann das bei mir denn so anders sein, dass es nicht weitergeht?
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