Grundlagen Schmerz und Schmerztherapie

Welche Rolle spielen Prostaglandine bei der Schmerzentstehung?

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Die körpereigenen Prostaglandine sind einer der zentralen Botenstoffe bei der Schmerzentstehung. Bei Verletzungen oder anderen körperlichen Schäden werden sie am Ort des Geschehens vermehrt ausgeschüttet.

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Was sind viszerale Schmerzen?

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Als viszerale Schmerzen bezeichnen Mediziner Schmerzne, die von inneren Organen ausgehen. Da die inneren Organe von speziellen Nervenbahnen versorgt werden, fühlt sich der viszerale Schmerz anders an als z.B. der Schmerz bei einer Hautwunde oder entzündeten Gelenken.

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Was versteht man unter "Durchbruchschmerzen"?

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Durchbruchschmerzen sind plötzliche Schmerzattacken, die bei Patienten mit chronischen Schmerzzuständen z.B. bei bestimmten Bewegungen auftreten. Auch Husten oder Niesen können Auslöser sein. Meistens klingen sie recht schnell wieder ab, können aber in dem Moment, in dem sie auftreten, sehr heftig sein.

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Was versteht man unter Schmerzgedächtnis?

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Bei sehr lange bestehenden, chronischen Schmerzen kann es passieren, dass die schmerzleitenden Nervenbahnen im Rückenmark und Gehirn so überreizt sind, dass sie mitunter auch dann Schmerzreize "funken", wenn dazu gar kein Anlass besteht. Das nennt man Schmerzgedächtnis.

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Stimmt es, dass Endorphine auch gegen Schmerzen wirken?

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Endorphine werden ja auch "Glückshormone" genannt, da sie im Körper für die positiven Gefühle verantwortlich sind. Oder anders ausgedrückt: In Glücksmomenten schüttet der Körper Endorphine aus. Sie sind sozusagen der Stoff, über den sich positive Gefühle "körperlich" manifestieren.

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Gibt es auch körpereigene Schmerzmittel?

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Ja, Endorphine zum Beispiel. Diese oft als "Glückshormone" bezeichneten körpereigenen Botenstoffe können, wernn sie freigesetzt werden, Schmerzen sehr effektiv lindern.

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Fremdwörterlexikon

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ASS

ASS ist die Abkürzung für Acetylsalicylsäure, einen der bekanntesten medikamentösen Wirkstoffe gegen Schmerzen (u.a. Aspirin ...

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Endorphine

Endorphine sind körpereigene Botenstoffe, die oft auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Das hängt damit zusammen, dass Endorphine nicht nur positive Gefühle auslösen, sondern auch schmerzlindernd ...

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peripher

Der Begriff "peripher" ist Medizinerjargon und bedeutet oberflächlich, äußerlich oder auch "ganz ...

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Suppositorium, Suppositorien

Medikamente in Zäpfchenform (zum Einführen in den After) werden im Mediziner-Jargon auch Suppositorien ...

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Analgetika

Analgetika ist der Fachbegriff für ...

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Obstipation

Obstipation ist der medizinische Fachbegriff für ...

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Retard-Schmerzmittel

Die Zusatzbezeichnung "Retard" bedeutet, dass diese Medikamente nach der Einnahme besonders lange ...

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NSAID / NSAR

NSAID (oder auch NSAR) steht für "non-steroidal anti-inflammatory drugs". Auf deutsch: nicht mit Kortison verwandte antientzündliche ...

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TENS

TENS ist die Abkürzung für "transkutane elektrische Nervenstimulation". Darunter versteht man eine spezielle Schmerzbehandlung, die auf dem Prinzip eines Gegenreizes ...

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Visuelle Analogskala

Die Visuelle Analogskala (VAS) ist eine Skala zur Messung vor allem subjektiver Einstellungen. Sie wird häufig in der Schmerzforschung eingesetzt. Meistens handelt es sich um eine Linie, deren Endpunkte extreme Zustände darstellen, wie z. B. kein Schmerz – unerträglicher ...

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Numerische Rating-Skalen (NRS)

Numerische Rating-Skalen (NRS) sind eindimensionale algesimetrische Skalen, mit deren Hilfe Patienten die Intensität und das Ausmaß des empfundenen Schmerzes anhand einer Zahlenfolge von null (keine Schmerzen) bis zehn (stärkster vorsellbarer Schmerz) graphisch darstellen ...

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NSAR

Die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), auch nichtsteroidale Antiphlogistika(NSAP) bzw. NSAID (non steroidal anti inflammatory drugs) genannt, sind Nichtopioid-Analgetika, die ihrer entzündungshemmenden (antiphlogistischen) Wirkung wegen symptombezogen auch zur Rheumatherapie eingesetzt ...

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Antipyretikum

Ein Antipyretikum ist ein fiebersenkendes oder vor Fieber schützendes Mittel. Ein solcher Wirkstoff wird als antipyretisch bezeichnet. Meist wird es als Komponente von Analgetika verabreicht. Es hemmt die Prostaglandin-E2-Synthese im ...

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Antiphlogistikum, Antiphlogistika

Ein Antiphlogistikum (synonym: Antiinflammatorikum, Entzündungshemmer) ist ein gegen eine Entzündung gerichtetes Arzneimittel. Wirkstoffe entsprechender Eigenschaft werden auch als antiphlogistisch, antiinflammatorisch bzw. entzündungshemmend bezeichnet. Antiphlogistika (Plural) greifen auf biochemischem Weg in den Entzündungsprozess ein. Da es im menschlichen Organismus Entzündungen vielfältiger Art ...

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Neuralgie

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (von griechisch neuron „Nerv“ und algos „Schmerz“). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven (Innervationsgebiet) ausbreiten und durch diese verursacht ...

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