Schmerzen und Depressionen hängen zusammen
Depressionen und Schmerzen sind eng miteinander verbunden: Denn wer unter Depressionen und Angstzuständen leidet, der leidet oft auch unter chronischen Schmerzen. Depressionen können Schmerzen sogar verschlimmern. Und: Wer unter chronischen Schmerzen leidet, der leidet häufig auch unter Depressionen.
Für viele ist das ein Teufelskreis, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt. Starke, chronische Schmerzen lösen bei den Betroffenen oft Angst und Depressionen aus. Depressionen führen aber dazu, dass Schmerzen intensiver und verstärkt empfunden werden.
Ärzte räumen nun ein, dass sich eine Schmerzbehandlung nicht darauf beschränken darf, schmerzstillende Medikamente zu verschreiben. Eine Therapie könne nur helfen, wenn auch die psychosozialen Lebensumstände berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass neben Medikamenten gegen Schmerzen, Strategien zur Bewältigung des Schmerzens vermittelt und die psychische Verfassung des Patienten sowie sein soziales Umfeld bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.
WANC 21.09.2011
Quelle: 7. EFIC Kongress „Pain in Europe VII“
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