Schmerz: Das unbehandelte Leiden
Die Versorgung von Schmerzpatienten in unseren Landen ist schlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Initiative „Wege aus dem Schmerz“.
Der Grund: Es gibt zu viele Nichtbehandelte. Und die, die versorgt werden, werden in der Mehrzahl falsch behandelt. Die Umfrage hat ergeben, dass 68% der Patienten, die sich in Behandlung begeben, ihren Hausarzt aufsuchen. Doch 48% der Allgemeinmediziner wissen angeblich nicht, was sie tun sollen, wenn jemand über einen längeren Zeitraum hinweg über Schmerzen klagt.
Die Initiatoren der Umfrage beklagen denn auch die mangelhafte Ausbildung und Fortbildung der Ärzte, um das “komplexe Krankheitsbild Schmerz” behandeln zu können. So würden Schmerzexperten die sogenannte multimodale Therapie – die besteht aus der medizinischen und medikamentösen Behandlung sowie Physio- und Psychotherapie – anwenden. Doch diese Therapieform würden Patienten nur selten erhalten.
Dass diese Umfrage von einer Pharmafirma "gefördert" wurde, möchten wir zumindest nicht unerwähnt lassen (s.u.).
WANC 20.09.2011
Quelle: Initiative „Wege aus dem Schmerz“ (Deutsche Schmerzliga, Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie, Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, gefördert von Pfizer Pharma GmbH)
