Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Schmerztherapie. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Schmerz: Unzulänglich behandelt

Experten sagen, dass Schmerzen oft nur unzulänglich behandelt werden. Dabei sind die sich im Grunde einig, dass die Medizin durchaus in der Lage ist, Abhilfe zu schaffen. Erklärungen, warum die Qualität der Schmerztherapie trotzdem mangelhaft ist, gibt es einige.

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Schmerzmittel: Nur noch gegen Rezept – oder sogar Verbot?

Freiverkäufliche Schmerzmittel, für die kein Rezept eines Arztes benötigt wird, stehen immer mehr in der Kritik. Denn schon kleinste Mengen können fatale Nebenwirkungen haben. Deshalb fordern einige Mediziner, diese Mittel nur noch bei einer Verschreibung abzugeben. Manche, wie der Pharmakologie-Professor Kay Brune von der Universität Erlangen, wollen die Mittel komplett verbieten.

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Neuer Ansatz in der Schmerztherapie: Schmerzgedächtnis löschen

Wenn Schmerzen chronisch werden, hinterlassen sie Spuren. Diese werden gespeichert. Ist dadurch das Schmerzgedächtnis erst einmal aktiviert, lässt es sich nur schwer wieder löschen. Wissenschaftler vom Zentrum für Hirnforschung an der MedUni Wien haben nun herausgefunden, dass Opioide die Gedächtnisspur und damit chronische Schmerzen beseitigen können.

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Gewöhnt man sich bei längerer Anwendung an NSAR (ASS, Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac)?

Nein. Im Gegensatz zu einigen anderen Schmerzmitteln gibt es bei NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. ASS, Aspirin®, Ibuprofen, Diclofenac) keinen Gewöhnungseffekt.

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Mit Meditation das Schmerzempfinden vermindern

Was tun gegen chronische Schmerzen? Die innere Haltung verändern! Achtsamkeits-Meditation nennt sich eine Behandlungsmethode, die das subjektive Empfinden von Schmerzen vermindern helfen soll. Dabei wird in einem Zustand der Achtsamkeit der Schmerz zwar gespürt, aber man leidet darunter nicht so stark.

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Körpereigener Stoff lindert Nervenschmerzen

Schmerzmittel funktionieren in der Regel, in dem sie die Übertragung der Schmerzreize durch die Nervenzellen blockieren. Pharmakologen haben nun einen neuen Weg gefunden: Dazu benutzen sie einen körpereigenen Stoff, der den Schmerz angreift, bevor er zu den Nervenzellen geleitet wird. Der Wirkstoff ist jetzt auch bei uns als Schmerzmedikament zugelassen.

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Missbrauch von Schmerzmitteln: Ein Drogenproblem

Der Missbrauch von Medikamenten ist weit verbreitet. In Deutschland wird die Zahl der Menschen, die von Medikamenten abhängig sind, auf mehr als 1,5 Millionen geschätzt. Eine US-Studie sagt nun, dass der Missbrauch verschreibungspflichtiger Schmerzmittel Ausmaße einer Epidemie angenommen habe.

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Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Bestimmte Schmerzmittel, die regelmäßig eingenommen werden, können das Risiko steigern, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Es geht um die nicht-steroidalen Entzündungshemmer, kurz NSAR. Insbesondere ältere Menschen, die bereits unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, sollten derartige Medikamente nicht ohne Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen, warnen Kardiologen.

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Stimmt es, dass Neuroleptika (Medikamente gegen Psychosen) auch schmerzlindernd wirken?

Ja. Neuroleptika sind Psychopharmaka, die unter anderem Menschen mit Schizophrenie sehr gut helfen können. Neben der beruhigenden Wirkung können sogenannte niedrigpotente Neuroleptika auch in der Schmerzbehandlung eingesetzt werden.

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Wenn das Einkommen Schmerzen macht

Es hört sich komisch an: Das Einkommen beeinflusst nicht nur unser Schmerzempfinden, sondern auch unseren Umgang mit Schmerz. Eine Studie in Schweden hat gezeigt, dass ein niedriges Einkommen ein Risikofaktor für chronische Nackenschmerzen ist. Weitere Einflussgrößen sind soziale Kontakte und Vorurteile.

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Ältere Menschen werden oft nicht richtig gegen Schmerzen behandelt

Chronische Schmerzen sind bei älteren Menschen häufig. Doch oft bleiben diese Patienten unzureichend behandelt, monieren Schmerzexperten. Das liegt zum einen daran, dass die Therapie bedingt durch das Alter kompliziert ist, zum anderen aber die Schmerzprobleme älterer Menschen kaum erforscht werden.

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Wer schlecht schläft, hat öfter Schmerzen – und umgekehrt

Wer Schmerzen hat, schläft häufig schlecht. Und: Wer schlecht schläft, empfindet Schmerzen stärker. Schmerzexperten weisen darauf hin, dass sich Schlaf und Schmerz gegenseitig beeinflussen. Sie bemängeln aber auch, dass dieser Zusammenhang nur wenig erforscht ist.

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Schmerzen und Depressionen hängen zusammen

Depressionen und Schmerzen sind eng miteinander verbunden: Denn wer unter Depressionen und Angstzuständen leidet, der leidet oft auch unter chronischen Schmerzen. Depressionen können Schmerzen sogar verschlimmern. Und: Wer unter chronischen Schmerzen leidet, der leidet häufig auch unter Depressionen.

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Schmerz: Das unbehandelte Leiden

Die Versorgung von Schmerzpatienten in unseren Landen ist schlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Initiative „Wege aus dem Schmerz“.

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Akuter Schmerz: Viele Patienten unterversorgt

Nach Ansicht von Schmerzmedizinern werden akute Schmerzen oft schlecht behandelt. Und das insbesondere bei Kindern. Die Angst vor Nebenwirkungen führe dazu, dass Kindern unnötig leiden müssten.

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Welches der gängigen Schmerzmittel wird relativ oft bei Menstruationsschmerzen eingesetzt?

Naproxen. Der Wirkstoff Naproxen gehört zur gleichen Gruppe wie Ibuprofen und Diclofenac (nicht-steroidale Antirheumatika), ist aber zumindest hierzulande (im Gegensatz zu den USA) nicht ganz so bekannt.

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Was für ein Schmerzmedikament ist Naproxen?

Naproxen gehört zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) und damit zur selben Gruppe wie Ibuprofen und Diclofenac. Während aber Naproxen z.B. in den USA sehr populär ist, wird es hierzulande seltener eingesetzt als z.B. Ibuprofen.

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Was ist das Besondere am Ibuprofen-Präparat Dolormin®?

Dolormin®, aber auch andere Ibuprofen-Präparate wie z.B. IBU-ratiopharm®Lysinat enthalten das Schmerzmittel als Lysinat. Das ist ein Salz aus Ibuprofen und der Aminosäure Lysin.

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Zu viel Schmerzen im Krankenhaus

Eine aktuelle Umfrage bringt es an den Tag: In deutschen Krankenhäusern leiden zu viele Patiehten unter Schmerzen. Nach Einschätzung vieler Experten ist insbesondere die medikamentöse Schmerzlinderung längst nicht immer optimal.

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Schmerz: Frauen gehen damit anders um

Was Ärzte zu wenig wissen: Schmerzen sind bei Männern und Frauen unterschiedlich. Nicht nur, was ihre Häufigkeit angeht, sondern auch, was den Umgang damit angeht. Darauf machte jetzt Schmerzexperte Prof. Hans-Georg Kress von der Universitätsklinik Wien aufmerksam.

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Schmerzen: Auch im Alter nicht akzeptabel

Die alte Mär, dass Schmerzen im Alter normal sind und man sich damit abfinden muss, ist Quatsch. Zwar erhöht sich im Alter tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, Schmerzen zu entwickeln. Vor allem Gelenke und Knochen verursachen häufiger mal Beschwerden. Aber natürlich auch andere typische Alterskrankheiten.

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Akupunktur gegen Schmerz: Oft konventionellen Therapien überlegen

Akupunktur wirkt gegen Schmerzen. Das haben wissenschaftliche Studien mittlerweile nachgewiesen. Schmerztherapeuten bemängeln, dass die fernöstliche Behandlungsmethode dennoch nur bei bestimmten Schmerzformen eingesetzt wird. Und das sind die, für die die Kassen zahlen. Doch auch bei anderen Schmerzarten, etwa Muskel- und Nackenschmerz, hätten Studien gezeigt, dass sie der konventionellen Behandlung überlegen ist.

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Stimmt es, dass Ibuprofen und Diclofenac eine Bluthochdruckbehandlung beeinträchtigen können?

Ja. Die gleichzeitige Einnahme von Schmerzmitteln des Typs der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) wie Diclofenac und Ibuprofen kann z.B. den blutdrucksenkenden Effekt von ACE-Hemmern schmälern. ACE-Hemmer sind eine der vielen Wirkstoffgruppen gegen zu hohen Blutdruck.

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Was kann ich bei Schmerzen selber tun?

Schmerzen sind ein sehr individuelles Symptom und werden durchaus unterschiedlich wahrgenommen. Für Sie ist es wichtig herauszufinden, was Ihre Schmerzen bessert oder verstärkt bzw. auslöst, um so zu lernen, wie Sie mit den Schmerzen umgehen und sie kontrollieren können.

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Welche alternativen Methoden der Schmerzbekämpfung gibt es?

Es gibt eine Reihe von schmerzlindernden Methoden außerhalb der gängigen Schmerzmedikamente. Dazu gehören zum Beispiel Atem- und Entspannungsübungen, Meditation und kognitive Strategien. Daneben können auch Verfahren wie Massagen, Akupunktur oder (Fuß-) Reflexzonenmassage hilfreich sein.

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Welche kognitiven Methoden gibt es, um Schmerzen in den Griff zu bekommen?

Neben Methoden wie Atem- oder Entspannungsübungen gibt es sogenannte kognitive Strategien, um Schmerzen zu lindern und zu kontrollieren.

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Können Entspannungs- und Meditationsübungen Schmerzen lindern?

Entspannungs- und Meditationstechniken können sehr hilfreich sein, um mit Schmerzen umgehen bzw. sie kontrollieren zu können. Ziel der Entspannung ist es, die körperliche Anspannung, die mit Schmerzen einhergehen kann, zu reduzieren. Das wiederum beeinflusst die Schmerzwahrnehmung günstig.

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Wie funktioniert die Wechselatmung gegen Schmerzen?

Die Wechselatmung gehört zu den Atemübungen, die eingesetzt werden können, um Schmerzen zu kontrollieren. Allerdings sollten Sie diese Übung nicht ausführen, wenn Sie erkältet sind oder Ihre Nasenatmung in irgendeiner Weise blockiert ist.

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Wie funktioniert die Bauchatmung gegen Schmerzen?

Die Bauchatmung, auch als tiefe Atmung bezeichnet, hilft, die Schmerzen zu kontrollieren. Dabei ist sie relativ einfach durchzuführen.

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Gibt es Atemtechniken gegen Schmerzen?

Ja. Atemübungen scheinen besonders bei akuten Schmerzen effektiv zu sein. Sie dienen vor allem dazu, den Schmerz zu kontrollieren. Die Atemtechniken helfen, die Schmerzwahrnehmung zu reduzieren, indem sie die Atmung verlangsamen. Das hat einen entspannenden Effekt auf den Körper, was wiederum die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflusst.

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Welche Nebenwirkungen können unter der Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) auftreten?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure (ASS) betreffen den Magen-Darm-Trakt. Es kann nach ASS-Behandlung zu Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und an der Magenwand zu Schleimhautreizungen, Blutungen oder sogar Magengeschwüren kommen.

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Wer erhielt im Zusammenhang mit der Acetylsalicylsäure den Medizin-Nobelpreis?

John Robert Vane. ein britischer Biochemiker. Vane entdeckte, auf welche Weise Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) seine schmerzlindernde Wirkung entfaltet (nämlich über die Hemmung von bis dahin unbekannten Schmerzbotenstoffen, den Prostaglandinen).

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Auf welche Weise wirkt Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) schmerzstillend?

Acetylsalicylsäure (Abkürzung: ASS) entfaltet seine schmerzlindernde Wirkung über eine Hemmung der körpereigenen Enzyme Cyclooxygenase I und II. Diese Enzyme sind an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt. Und Prostaglandine wiederum sind die wichtigsten Schmerz-Botenstoffe.

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Welche Verfahren gehören zur Traditionellen Chinesischen Medizin?

Wichtige Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind zum Beispiel Akupunktur, Akupressur und Moxibustion, bei denen mittels Nadel, per Hand oder Wärme bestimmte Hautpunkte gereizt werden. Aber auch die Tuina-Massage zählt zur TCM, die sich nach den so genannten Meridianen bzw. Energiebahnen richtet, ebenso die Shiatsu-Massage.

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Wann kann in der Tumorschmerztherapie eine Nervenblockade sinnvoll sein?

Bei starken Schmerzen, die nur über einen bestimmten Nerven weitergeleitet werden, kann man diese Nervenbahn mit Medikamenten kurzzeitig oder auch langfristig betäuben. Dieses Verfahren der Schmerztherapie nennt man Nervenblockade.

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Was sind viszerale Schmerzen?

Als viszerale Schmerzen bezeichnen Mediziner Schmerzne, die von inneren Organen ausgehen. Da die inneren Organe von speziellen Nervenbahnen versorgt werden, fühlt sich der viszerale Schmerz anders an als z.B. der Schmerz bei einer Hautwunde oder entzündeten Gelenken.

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Gibt es auch körpereigene Schmerzmittel?

Ja, Endorphine zum Beispiel. Diese oft als "Glückshormone" bezeichneten körpereigenen Botenstoffe können, wernn sie freigesetzt werden, Schmerzen sehr effektiv lindern.

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Warum werden Schmerzen manchmal so unterschiedlich stark wahrgenommen?

Die Nervenbahnen, die den Schmerz vom Ort des Geschehens ins Gehirn weiterleiten, können durch andere Nervenimpulse erheblich beeinflusst werden. So kann z.B. ein "sich auf den Schmerz konzentrieren" die Schmerzempfindung verschlimmern. Dasselbe gilt für Angstgefühle.

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Welches sind die wichtigsten Schmerzmittel bei Krebserkrankungen, die keine Opioide (Morphin etc.) enthalten?

ASS (Aspirin etc.), Diclofenac, Ibuprofen, Paracetamol und Metamizol. Schmerzmittel mit diesen Wirkstoffen werden in der Tumorschmerztherapie oft in der Stufe 1 nach dem WHO-Stufenschema eingesetzt.

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Kann Hypnose Schmerzen lindern?

Ja. Mit Hilfe der Hypnose lässt sich bei einigen Menschen mit chronischen Schmerzen erfolgreich die Schmerzwahrnehmung verändern.

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Fremdwörterlexikon

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ASS

ASS ist die Abkürzung für Acetylsalicylsäure, einen der bekanntesten medikamentösen Wirkstoffe gegen Schmerzen (u.a. Aspirin ...

Schmerz

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Endorphine

Endorphine sind körpereigene Botenstoffe, die oft auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Das hängt damit zusammen, dass Endorphine nicht nur positive Gefühle auslösen, sondern auch schmerzlindernd ...

Schmerz

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peripher

Der Begriff "peripher" ist Medizinerjargon und bedeutet oberflächlich, äußerlich oder auch "ganz ...

Schmerz

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Suppositorium, Suppositorien

Medikamente in Zäpfchenform (zum Einführen in den After) werden im Mediziner-Jargon auch Suppositorien ...

Schmerz

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Analgetika

Analgetika ist der Fachbegriff für ...

Schmerz

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Obstipation

Obstipation ist der medizinische Fachbegriff für ...

Schmerz

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Retard-Schmerzmittel

Die Zusatzbezeichnung "Retard" bedeutet, dass diese Medikamente nach der Einnahme besonders lange ...

Schmerz

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NSAID / NSAR

NSAID (oder auch NSAR) steht für "non-steroidal anti-inflammatory drugs". Auf deutsch: nicht mit Kortison verwandte antientzündliche ...

Schmerz

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TENS

TENS ist die Abkürzung für "transkutane elektrische Nervenstimulation". Darunter versteht man eine spezielle Schmerzbehandlung, die auf dem Prinzip eines Gegenreizes ...

Schmerz

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Visuelle Analogskala

Die Visuelle Analogskala (VAS) ist eine Skala zur Messung vor allem subjektiver Einstellungen. Sie wird häufig in der Schmerzforschung eingesetzt. Meistens handelt es sich um eine Linie, deren Endpunkte extreme Zustände darstellen, wie z. B. kein Schmerz – unerträglicher ...

Schmerz

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Numerische Rating-Skalen (NRS)

Numerische Rating-Skalen (NRS) sind eindimensionale algesimetrische Skalen, mit deren Hilfe Patienten die Intensität und das Ausmaß des empfundenen Schmerzes anhand einer Zahlenfolge von null (keine Schmerzen) bis zehn (stärkster vorsellbarer Schmerz) graphisch darstellen ...

Schmerz

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NSAR

Die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), auch nichtsteroidale Antiphlogistika(NSAP) bzw. NSAID (non steroidal anti inflammatory drugs) genannt, sind Nichtopioid-Analgetika, die ihrer entzündungshemmenden (antiphlogistischen) Wirkung wegen symptombezogen auch zur Rheumatherapie eingesetzt ...

Schmerz

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Antipyretikum

Ein Antipyretikum ist ein fiebersenkendes oder vor Fieber schützendes Mittel. Ein solcher Wirkstoff wird als antipyretisch bezeichnet. Meist wird es als Komponente von Analgetika verabreicht. Es hemmt die Prostaglandin-E2-Synthese im ...

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Antiphlogistikum, Antiphlogistika

Ein Antiphlogistikum (synonym: Antiinflammatorikum, Entzündungshemmer) ist ein gegen eine Entzündung gerichtetes Arzneimittel. Wirkstoffe entsprechender Eigenschaft werden auch als antiphlogistisch, antiinflammatorisch bzw. entzündungshemmend bezeichnet. Antiphlogistika (Plural) greifen auf biochemischem Weg in den Entzündungsprozess ein. Da es im menschlichen Organismus Entzündungen vielfältiger Art ...

Schmerz

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Neuralgie

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (von griechisch neuron „Nerv“ und algos „Schmerz“). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven (Innervationsgebiet) ausbreiten und durch diese verursacht ...

Schmerz

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