Schlaganfall: Ursachen & Risikofaktoren

Was sind die häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall? Erhöht Vorhofflimmern das Risiko für einen Schlaganfall? Wie kann es zu einer Hirnblutung kommen? Was ist eine Embolie? Und was hat sie mit dem Schlaganfall zu tun? Kann man durch Rauchen einen Schlaganfall bekommen? Oder durch Alkohol? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel zu den Risikofaktoren.

Welche Faktoren erhöhen das Schlaganfall-Risiko?

Es gibt eine ganze Reihe an bekannten Faktoren, die das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, erhöhen. Einige von ihnen sind nicht zu beeinflussen (wie z.B. das Alter), andere hingegen sehr wohl (wie z.B. Rauchen).

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Erhöht Bluthochdruck die Gefahr für einen Schlaganfall?

Klares Ja. Bluthochdruck gehört neben der Arteriosklerose zu den wesentlichen Risikofaktoren für einen Schlaganfall.

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Erhöht Rauchen mein Schlaganfall-Risiko?

Klares Ja. Rauchen gehört zu den bedeutendsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Nach aktueller Studienlage ist die Gefahr bei Rauchern mindestens verdoppelt.

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Wie kann ich mein Schlaganfall-Risiko verringern?

Einige Risikofaktoren für Schlaganfall sind nicht beeinflussbar, wie zum Beispiel höheres Alter. Andere hingegen schon, und damit kann man auch selbst eine Menge dazu beitragen, keinen Schlaganfall zu bekommen.

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Was sind die häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall?

In etwa 75-80% der Fälle geht ein Schlaganfall auf einen Verschluss eines Hirngefäßes zurück. Rund 20% aller Schlaganfälle sind Folge einer Hirnblutung.

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Bekommt man mit Diabetes häufiger einen Schlaganfall?

Ja, zumindest statistisch. So richtig überraschen tut das auch nicht, denn schließlich entstehen die meisten Schlaganfälle auf dem Boden einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), und mit Diabetes ist die Gefahr für eine Arteriosklerose höher.

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Wie entsteht ein Thrombus (als mögliche Ursache eines Schlaganfalls)?

Bei einer Arteriosklerose (umgangssprachlich: Arterienverkalkung) bilden sich an den Gefäßwänden sogenannte Plaques. Das sind Ablagerungen aus Fett- und Zellresten, die das Gefäß mit der Zeit immer mehr einengen, so dass weniger Blut hindurchgelangt.

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Was ist eine Embolie? Und was hat sie mit dem Schlaganfall zu tun?

Der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes wird als Embolie bezeichnet. Ursache ist ein eingeschwemmter Embolus, der aus verklumptem bzw. geronnenem Blut (Blutgerinnsel) oder anderen Bestandteilen wie Luftblasen, Fett-Tröpfchen, Gewebe u.a. bestehen kann.

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Erhöht Vorhofflimmern das Risiko für einen Schlaganfall?

Ja, wobei das Risiko für einen Schlaganfall bei jüngeren Menschen mit Vorhofflimmern deutlich geringer ist als das von älteren Menschen.

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Was hat der Schlaganfall mit Alkohol zu tun?

In der ersten Stunde nach dem Genuss eines alkolischen Getränks treten doppelt so viele Schlaganfälle auf wie normalerweise. Zu diesem Ergebnis kam unlängst eine Studie an 390 Schlaganfall-Patienten.

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Wer ist besonders gefährdet, eine Arteriosklerose (als mögliche Ursache eines Schlaganfalls) zu entwickeln?

Das Risiko für eine Arteriosklerose (oder umgangssprachlich: eine Arterienverkalkung) steigt bei Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und bei Fettstoffwechselstörungen (v.a. hohen Cholesterinwerten).

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Warum bekommen Frauen ab den Wechseljahren häufiger einen Schlaganfall?

Östrogen hat einen gewissen gefäßschützenden Effekt, weil es den Anteil des HDL-Cholesterins im Blut erhöht. Das HDL (High Density Lipoprotein) nimmt überschüssiges Fett in Blutgefäßen auf und transportiert es zur Leber. Dabei wird auch Cholesterin aus arteriosklerotischen Gefäßablagerungen (sogenannten Plaques) abgebaut.

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Auf welche Weise kann Vorhofflimmern zu einem Schlaganfall führen?

Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz - genauer gesagt die Herzvorhöfe - aufgrund einer elektrischen Fehlleitung deutlich zu schnell. Da das viel zu häufige Zusammenziehen der Muskeln der Herzvorhöfe mit über 350 Schlägen pro Minute eine effektive Förderung des Blutes unmöglich macht, stagniert das Blut in den Vorhöfen.

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Wie kann es zu einer Hirnblutung kommen?

Einfach gesprochen entsteht eine Hirnblutung immer dann, wenn ein Hirngefäß reißt. Das kann z.B. bei schwereren Kopfverletzungen passieren.

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Stimmt es, dass ein offenes Foramen ovale Schuld an dem Schlaganfall sein kann?

Ja. Allerdings kaum als alleinige Ursache, deshalb ist das Wort "Schuld" hier etwas irreführend. Aber tatsächlich haben Menschen mit einem offenen Foramen ovale ein fast doppelt so hohes Risiko, irgendwann einmal einen Schlaganfall zu erleiden, wie Menschen ohne diese Anomalie.

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Was sind Plaques?

Plaques sind Auflagerungen an der Gefäßinnenwand. Sie entstehen durch Entzündungsprozesse an und in der Gefäßwand sowie Ablagerungen von Fett und Kalk.

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