TIA

Was ist eine TIA? Ist das schon ein richtiger Schlaganfall? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was versteht man unter einer TIA?

Bei einer TIA ("transitorisch-ischämische Attacke") kommt es – ähnlich wie bei einem Schlaganfall – zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn und zu neurologischen Ausfällen (Sehstörungen, Schwindel, Lähmungen etc.). Im Gegensatz zum Schlaganfall gehen diese Beschwerden aber nach kurzer Zeit von allein wieder weg. Kurze Zeit bedeutet hier: nach wenigen Stunden, maximal nach 1 Tag.

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Wie lange halten die Symptome bei einer TIA an?

Nicht länger als 24 Stunden. Halten die Beschwerden länger als 24 Stunden an, spricht man definitionsgemäß nicht mehr von einer TIA (transitorisch ischämische Attacke), sondern von einer PRIND (prolongiertes ischämisch-neurologisches Defizit).

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Bleiben bei einer TIA neurologische Folgeschäden zurück?

Nein. Das Charakteristikum einer TIA (transitorisch ischämische Attacke) ist, dass die – einem Schlaganfall ähnlichen – neurologischen Ausfälle komplett und von allein wieder verschwinden.

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Wie hoch ist das Schlaganfallrisiko nach dem Auftreten einer TIA?

In den ersten beiden Tagen nach einer TIA beträgt das Schlaganfallrisiko bis zu 10% und in den ersten 14 Tagen 15%. Es ist also deutlich erhöht.

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