EPO mildert Folgen von Schlaganfall

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Seine traurige Bekanntheit verdankt EPO (Erythropoietin) verschiedenen Dopingfällen im Leistungssport. Doch nun scheint das Mittel, das bei der Transfusion von Eigen- oder Fremdblut eingesetzt wird, um die Zahl der roten Blutkörperchen und damit die Aufnahmefähigkeit von Sauerstoff zu erhöhen, einen wirklichen Nutzen zu bekommen. Es kann bei Patienten mit einem Schlaganfall die Folgen der Krankheit mindern.

Allerdings funktioniert diese Behandlung nur bei den Patienten, deren Schlaganfall durch einen Blutpfropf im Blutgefäß des Gehirns verursacht wurde. In solchen Fällen kann EPO nach aktuellen Studienergebnissen helfen, dass sich die Betroffenen schneller und besser wieder erholen. Außerdem kann die frühe Gabe des Mittels bewirken, dass sich weniger schädigende Stoffe im Gehirn bilden.

Dabei handelt es sich um Eiweiße, die man bei Patienten mit akutem Schlaganfall und schweren Krankheitsfolgen in erhöhter Konzentration im Blut findet. Diese Eiweiße werden auch Schadensmarker genannt, weil man anhand ihrer Konzentration prüfen kann, wie schwer ein Schlaganfall war und ob eine Behandlung erfolgreich verläuft.

WANC 29.09.2011
Quelle: Molecular Medicine; Circulating damage marker profiles support a neuroprotective effect of erythropoietin in ischemic stroke patients.

 

Fremdwörterlexikon

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