Äpfel und Birnen: Schutz vor Schlaganfall

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Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln und Birnen kann das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren. Niederländische Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die im Fruchtfleisch enthaltenen Stoffe einen schützenden Effekt haben.

Besonders präventiv gegen Schlaganfall wirken laut einer Studie an der Universität Wageningen alle Obst- und Gemüsesorten mit weißem Fruchtfleisch: also neben Äpfel und Birnen auch Bananen, Chicoree, Gurken und Blumenkohl. Die darin enthaltenen Carotinoide (natürliche Farbstoffe) und Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe) sollen dafür gesorgt haben, dass bei einer Gruppe von 20.000 Teilnehmern, die über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet wurden, ein Schlaganfall um 53% seltener auftrat.

 

Vor allem Sorten mit weißem Fruchtfleisch schützen

Die Risikominderung war dabei mengenabhängig. Je 25 Gramm pro Tag sank das Schlaganfallrisiko um 9%. Andere Obst- und Gemüsearten – wie “grüne” (z.B. Kohl, Salat und Gemüse mit dunklen Blättern), “gelbe und orangene” (z.B. Orangen und Zitronen), “rote und lilafarbene” (rote Gemüsesorten) – konnten ein solches Ergebnis nicht erzielen.

Warum gerade weiße Obst- und Gemüsearten diesen Schlaganfallschutz bewirken, führen die Wissenschaftler auf die besonderen Inhaltsstoffe zurück. Sie warnen allerdings davor, auf andersfarbiges Obst zu verzichten, denn auch dieses hat schützende Effekte - nur gegen andere chronische Erkrankungen.

WANC 19.09.2011
Quelle: Stroke, Universität Wageningen

 

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