Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Schlaganfall. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Schlaganfall-Akuttherapie: Was sind die wichtigsten Empfehlungen aus wissenschaftlicher Sicht?

Zu Beginn ihrer Leitlinie „Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls“ weisen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft auf „die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ hin:

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Schlaganfall: Möglichst rasch aus dem Bett heraus

Nach einem Schlaganfall heißt es: so früh wie möglich das Bett verlassen. Zumindest für kurze Zeit. Wer innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Ereignis zum ersten Mal wieder aufsteht, verbessert seine Chancen auf eine rasche Wiederherstellung. Darauf haben jetzt einmal mehr deutsche Schlaganfall-Experten hingewiesen.

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Wird man mit einem Schlaganfall in Spezialkliniken erfolgreicher behandelt?

Ja, das ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Wobei es gar nicht unbedingt Spezialkliniken sein müssen, sondern vor allem Spezialabteilungen (sogenannte "Stroke Units").

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Welche Maßnahmen zur Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls werden nicht empfohlen?

In der offiziellen Leitlinie der neurologischen Fachgesellschaft und der Schlaganfall-Gesellschaft führen die Experten auch therapeutische Maßnahmen auf, die sie für die Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls (entstanden durch Gefäßverschluss) als unwirksam bzw. nicht geeignet betrachten:

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Wie verläuft die Behandlung bei einem Schlaganfall in den ersten Stunden?

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe beschreibt das wünschenswerte Vorgehen bei der Akutversorgung von Schlaganfall-Betroffenen folgendermaßen:

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Sind moderne Thrombozytenfunktionshemmer (Glykoprotein-2b/3a-Hemmer) stärker wirksam als ASS?

Nein. Zumindest nicht, was die Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls angeht. Sie werden häufiger bei operativen Eingriffen an verengten Herzkranzgefäßen (Ballon-Katheter, Stent) eingesetzt.

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Schlaganfall beim Bruder oder bei der Schwester: Das eigene Risiko steigt deutlich

Die Macht der Vererbung scheint auch vor dem Schlaganfall keinen Halt zu machen. Geschwister, deren Bruder oder Schwester einen Schlaganfall erlitten, sind selbst stark gefährdet, ebenfalls einen Schlaganfall zu bekommen. Es kann aber auch am ähnlichen Lebensstil liegen.

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Hohes Risiko für zweiten Schlaganfall: Welche Medikamente werden dann empfohlen?

Zu den wichtigsten Medikamenten zur Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls gehören sogenannte Thrombozytenfunktionshemmer. Deren wesentliche Vertreter sind in diesem Fall Acetylsalicylsäure (ASS), Dipyridamol und Clopidogrel.

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Wer sollte nach einem Schlaganfall Cholesterinsenker einnehmen?

Die Antwort in Kurzform: Alle die, deren LDL-Cholesterin-Wert über 100 mg/dl liegt oder die zusätzlich verengte Herzgefäße haben. Im letzteren Fall also auch dann, wenn der LDL-Cholesterin-Wert im gesunden Bereich unter 100 mg/dl liegt.

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Wer sollte nach einem Schlaganfall Blutdrucksenker einnehmen?

Die einfache Antwort lautet: Alle die, die Bluthochdruck haben. Aber es gibt auch eine kompliziertere: Möglicherweise sollten nämlich auch diejenigen Blutdrucksenker einnehmen, die bisher mit ihrem Blutdruck überhaupt keine Probleme hatten.

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Schlafapnoe: Risiko für Schlaganfall

Schlafapnoe – das ist der medizinische Fachbegriff für kurze periodische Atemstillstände während der Nacht. US-amerikanische Wissenchaftler sagen nun, dass Schlafapnoe das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen kann. Vor allem aber erschweren die Atemaussetzer während des Schlafens die Rehabilitation nach dem Schlaganfall.

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Schlaganfall: Frauen oft härter betroffen

Wenn Frauen einen Schlaganfall erleiden, dann sind die Folgen häufig viel schlimmer als bei Männern. So werden Frauen viel öfter zu einem Pflegefall. Wissenschaftler haben ermittelt, dass nach einem Schlaganfall nur jede zweite aus dem Krankenhaus entlassene Frau nach drei Monaten ihren Alltag wieder alleine bewältigen kann. Bei Männern schaffen das 70%.

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Schlaganfall durch Abgase?

Wie schädlich Feinstaub aus dem Verbrennen fossiler Energieträger ist, zeigen zwei gerade veröffentliche Studien. Schon geringe Mengen reichen aus, um die Gefahr für einen Schlaganfall zu erhöhen. Grundsätzlich scheint Luftverschmutzung schlecht für das Gehirn zu sein, denn sie beeinflusst auch die geistige Leistungsfähigkeit negativ.

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Bewegungsstörungen nach Schlaganfall: Wie schwacher Strom helfen kann

Ein Schlaganfall hinterlässt seine Spuren. Auch bei der Motorik der Betroffenen. Zwei Drittel haben auch noch nach einem Jahr in diesem Bereich erhebliche Defizite, weil sie Bewegungsfähigkeiten erst wieder neu erlernen müssen. Eine neue Therapie, in dem das Gehirn leicht unter Strom gesetzt wird, soll nun diesen Lernprozess unterstützen und beschleunigen helfen.

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Viel Flüssigkeit gegen Schlaganfall

Wer viel trinkt, kann sein Risiko senken, einen Herzinfarkt zu erleiden. Eine Studie belegt nun, dass das auch für den Schlaganfall gilt. Vor allem gilt es für Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben. Denn die können durch reichliches Trinken das Risiko eines Rückfalls enorm mindern.

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Schlaganfall: Immer zuerst Medikamente

Ärzte in Deutschland schlagen Alarm. Sie kritisieren den Trend, Menschen nach einem Schlaganfall sogenannte Stents einzusetzen. Schlaganfallpatienten mit Verengungen der Gehirngefäße müssten zunächst eine “maximale medikamentöse Therapie” bekommen.

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Schlaganfall: Ultraschall für eine schnelle Diagnose

Weil bei einem Schlaganfall jede Minute zählt, müssen sich die behandelnden Ärzte ganz schnell für die richtige Therapie entscheiden. Dafür ist es entscheidend, dass sie die Ursache des Schlaganfalles kennen: Ist es eine Hirnblutung oder ein Gefäßverschluss? Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin betont nun, wie entscheidend der Einsatz von Ultraschall ist, um die Durchblutung des Gehirns zu beurteilen.

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Schlaganfall: Auf welche vier Notfallmaßnahmen kommt es an?

Bei einem Schlaganfall geht es vor allem darum, zügig zu handeln und zügig Hilfe zu holen. In einer Leitlinienempfehlung von Experten wurden dabei unlängst vier Punkte in der Versorgungskette besonders hervorgehoben:

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Warum ist bei einem Schlaganfall nur eine Körperhälfte betroffen – und welche?

Zu den körperlichen Ausfallerscheinungen bei einem Schlaganfall kommt es durch Untergang von Nervenzellgewebe im Gehirn. Und das in den meisten Fällen aufgrund eines Gefäßverschlusses im arteriellen Zustromgebiet. Da diese Blutgefäße immer nur eine Schädelseite versorgen, sind auch die Nervenschädigungen im Gehirn meist einseitig.

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Wie hoch ist das Schlaganfallrisiko nach dem Auftreten einer TIA?

In den ersten beiden Tagen nach einer TIA beträgt das Schlaganfallrisiko bis zu 10% und in den ersten 14 Tagen 15%. Es ist also deutlich erhöht.

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Kann die Operation einer verengten Halsschlagader vor einem Schlaganfall schützen?

Hier muss man differenzieren. Liegt eine nachgewiesene über 60%ige Verengung der Arteria Carotis interna (auch kurz Karotis oder Halsschlagader genannt) vor und verursacht diese Verengung (Stenose) keine Symptome, führt ein operativer Eingriff nachweislich zu einer relevanten Risikoreduktion.

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Warum ist Acetylsalicylsäure (ASS, Asprin®) in der Schlaganfall-Vorbeugung umstritten?

Weil es sich in der sogenannten Primärprävention in Studien als wirkungslos erwiesen hat. Primärprävention bedeutet, es gab noch keinen Schlaganfall, man muss aber aufgrund anderer Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes, koronare Herzkrankheit) einen befürchten.

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Schlaganfallschutz mit Obst und Gemüse

Ob sogenannte Antioxidantien wirklich die Gesundheitspolizei unseres Körpers sind, ist umstritten. Ziemlich sicher zu sein scheint, dass diese Schutzstoffe nur dann wirklich nützen, wenn sie aus der Ernährung – also vor allem aus frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten – und nicht aus Pillen stammen. Dass Frauen, die viele Nahrungsmittel mit Antioxidantien zu sich nehmen, mehr Schutz vor einem Schlaganfall haben, zeigt nun eine Studie.

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Schlaganfall: Schadensbegrenzung mit Nano-Antikörpern

Wenn ein Schlaganfall das Gehirn zumindest teilweise lahm legt, dann entstehen um die betroffene Zone herum Entzündungen. Die Schlaganfallstation der Universität Würzburg hat nun beobachtet, dass diese entzündlichen Prozesse die Folgen des Schlaganfalles verschlimmern können. Und sie haben auch einen Weg gefunden, diesen Mechanismus aufzuhalten.

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Schlaganfall: Einfacher Test zeigt Genesungschancen

Ärzte der Münchner LMU-Kliniken können mit einem einfachen Test erkennen, wie groß die Chancen eines Patienten nach einem Schlaganfall sind, zu überleben und zu genesen: Wer die Beine im Sitzen übereinander kreuzen kann, hat bessere Aussichten.

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Schlaganfall: Warum so wichtig ist, wann er stattfand

Schlaganfälle treten oft auf, wenn man sie nicht erwartet. Bei 20% der Betroffenen ist das im Schlaf der Fall. Bei denen war es bisher fast unmöglich, genau zu ermitteln, wann das Ereignis stattgefunden hat. Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das eine zeitliche Zuordnung des Vorfalls zulässt.

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Schützen Cholesterinsenker vor einem Schlaganfall?

Ja. Wenn Sie erhöhte Cholesterinwerte haben und das Problem mit einer Umstellung Ihrer Ernährung und Lebensweise nicht zügig in den Griff bekommen, sind Medikamente in jedem Fall empfehlenswert. Die moderneren Cholesterinsenker schützen nachweislich sowohl vor Herzinfarkt als auch vor einem Schlaganfall.

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Helfen Blutdrucksenker auch gegen Schlaganfall?

Klares Ja. Wenn Sie einen Bluthochdruck haben, ist die Blutdrucksenkung nicht nur wichtig, um einem Herzinfarkt und anderen Herzproblemen vorzubeugen. Auch das Risiko für einen Schlaganfall wird damit reduziert.

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Stimmt es, dass regelmäßiger Sport vor einem Schlaganfall schützt?

Ja, das stimmt. Ein Schlaganfall entsteht in den meisten Fällen auf dem Boden einer Arteriosklerose, also durch Gefäßverkalkungen. Und Sport ist neben der Ernährung das beste Gegenmittel.

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Mit welcher Ernährung beugt man einem Schlaganfall am besten vor?

Ein Schlaganfall entsteht in den meisten Fällen durch einen Gefäßverschluss auf dem Boden einer Arteriosklerose. Will man sich davor schützen, hilft also alles, was auch einer Arteriosklerose vorbeugt.

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EPO mildert Folgen von Schlaganfall

Seine traurige Bekanntheit verdankt EPO (Erythropoietin) verschiedenen Dopingfällen im Leistungssport. Doch nun scheint das Mittel, das bei der Transfusion von Eigen- oder Fremdblut eingesetzt wird, um die Zahl der roten Blutkörperchen und damit die Aufnahmefähigkeit von Sauerstoff zu erhöhen, einen wirklichen Nutzen zu bekommen. Es kann bei Patienten mit einem Schlaganfall die Folgen der Krankheit mindern.

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Äpfel und Birnen: Schutz vor Schlaganfall

Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln und Birnen kann das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren. Niederländische Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die im Fruchtfleisch enthaltenen Stoffe einen schützenden Effekt haben.

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Schlaganfall: Neue Therapiechancen beim Hirnödem

Eine gefährliche Komplikation beim Schlaganfall ist in Zukunft möglicherweise besser behandelbar. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben herausgefunden, warum beim sogenannten Hirnödem Kortison-Präparate so schlecht wirken. Und hoffen nun, dass sich daraus neue medikamentöse Möglichkeiten ergeben.

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Schlaganfall: Mit Entzündungshemmer Lernfähigkeit verbessern?

Viele Patienten müssen nach einem Schlaganfall neu lernen. Und das fängt oft bei den einfachsten Dingen an. Doch die Lernfähigkeit ist meist stark eingeschränkt. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Entzündungshemmer beim Wiedererlangen des Lernvermögens hilfreich sein könnten.

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Geplante Operation an der Halsschlagader: ASS-Tabletten weiter einnehmen?

Ja. Bei einem operativen Eingriff an der Halsschlagader zur Entfernung von Gefäßverengungen sollte die vorbeugende Blutverdünnung mit Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®) fortgeführt werden.

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Wie hoch sollte das LDL-Cholesterin nach einem Schlaganfall sein?

In einer aktuellen Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Senkung erhöhter LDL-Cholesterin-Werte (LDL ist das sogenannte "schlechte" Cholesterin) sowohl die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Schlaganfall als auch für andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt) senkt.

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Schlaganfall-Vorbeugung: Was bringt die Kombination von ASS und Clopidogrel?

Sowohl Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®) als auch Clopidogrel (Iscover®, Plavix®) zählen zu den Medikamenten, die einem ischämischen Schlaganfall (durch Gefäßverschluss) potentiell vorbeugen können, weil sie das Blut verdünnen. Eine solche Behandlung gilt zum Beispiel als Standard, wenn es bereits zu einem derartigen Schlaganfall gekommen ist und ein weiterer verhindert werden soll.

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Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls: ASS oder Marcumar?

Nach einem Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss entstanden ist (ischämischer Schlaganfall), wird generell mithilfe einer medikamentösen Dauertherapie versucht, das Risiko für einen erneuten Schlaganfall so effektiv wie möglich zu reduzieren.

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Kurzzeitiger Schwindel mit Sehstörungen: Warum unbedingt zum Arzt?

Weil es sich um einen Schlaganfall handeln kann. Die weit verbreitete Vorstellung, dass ein Schlaganfall immer mit ausgeprägten und anhaltenden Lähmungen einhergeht, ist falsch. Mitunter sind es tatsächlich nur Schwindelgefühle und leichte Seh- oder Sprachstörungen, mit denen sich der Schlaganfall äußert.

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Führt ein Schlaganfall immer zu Lähmungen?

Nein. Die Auswirkungen eines Schlaganfalls können extrem unterschiedlich ausfallen, von fehlenden oder minmalen Symptomen bis hin zu ausgedehnten Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen.

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Fremdwörterlexikon

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Frühmobilisation

Unter Frühmobilisation wird das Umhergehen des Patienten am ersten Tag nach der Operation verstanden. Bei der Sofortmobilisation erfolgt das Aufstehen sogar noch am ...

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rt-PA

Die Abkürzung rt-PA steht für „recombinant tissue-type plasminogen activator“ und bezeichnet die gentechnologisch hergestellte Variante eines natürlicherweise in fast allen Geweben vorkommenden ...

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Karotisstenose (Carotisstenose)

Karotisstenose ist der medizinische Fachbegriff für eine Verengung der Halsschlagader (Karotis = Halsschlagader ; Stenose = ...

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Karotis

Karotis oder Carotis nennen Mediziner die ...

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Carotis

Wenn Ärzte von Carotis oder Karotis sprechen, meinen sie die ...

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Schlaganfall

Der Schlaganfall (medizinisch: Apoplex) ist eine akute Minderdurchblutung des Gehirns, entweder durch einen Gefäßverschluss oder durch eine ...

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Antikoagulation

Antikoagulation ist der medizinische Fachbegriff für eine Hemmung der Blutgerinnung. Die Antikoagulation zählt zu den wichtigsten Behandlungsmaßnahmen nach einem ischämischen ...

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Hämorrhagischer Schlaganfall

Von einem hämorrhagischen Schlaganfall spricht man, wenn eine Hirnblutung die Ursache ist. Davon unterschieden wird der ischämische Schlaganfall, der auf einen Gefäßverschluss ...

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Thrombolyse

Thrombolyse wird das medikamentöse Auflösen eines Gefäßverschlusses genannt. Die Thombolyse zählt zu den ersten Maßnahmen nach einem ischämischen ...

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Ischämischer Schlaganfall

Eine Ischämie ist der medizinische Fachbegriff für Gefäßverschluss und ein ischämischer Schlaganfall ist somit ein Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss verursacht ...

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Stroke Unit

"Stroke Unit" nennt man spezielle Schlaganfall-Abteilungen in großen Kliniken. Stroke ist der englische Begriff für ...

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Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Sie wird auch Kernspintomographie oder Kernspin ...

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MRT

MRT ist die Abkürzung für Magnet-Resonanz-Tomographie. Die Magnetresonanztomographie wird auch Kernspintomographie oder kurz Kernspin ...

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Kernspin/Kernspintomographie

Die Kernspintomographie (kurz: Kernspin) gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Sie wird auch Magnetresonanztomographie (MRT) ...

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PRIND

PRIND ist die Abkürzung für "Prolongiertes ischämisch-neurologisches Defizit". Hinter diesem etwas sperrigen Namen steht eine Art ...

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TIA

TIA ist die Abkürzung für "transitorisch-ischämische Attacke". Hinter dieser Bezeichnung steht eine Art Mini-Schlaganfall, bei dem es aufgrund einer Durchblutungsstörung im Gehirn kurzfristig zu neurologischen Ausfällen kommt, die dann aber ...

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Hemiplegie

Hemiplegie ist der medizinische Fachbegriff für die Lähmung einer Körperhälfte. Die Hemiplegie ist ein häufiges Erscheinungsbild beim akuten ...

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Aneurysma

Aneurysma ist der medizinische Fachbegriff für eine (krankhafte) Gefäßaussackung bzw. ...

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Embolie (Kurzfassung)

Eine Embolie ist ein Gefäßverschluss, der durch einen eingeschwemmten Thrombus (Blutgerinnsel-Pfropfen) ...

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Hypertonie

Hypertonie ist der medizinische Fachbegriff für zu hohen ...

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