Warum wirken Menschen mit Schizophrenie manchmal gefühlsmäßig distanziert und kalt?

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Besonders bei langandauernder Schizophrenie machen die Betroffenen manchmal den Eindruck, sie seien kalt, könnten nicht mitfühlen oder Mitleid zeigen, sich nicht freuen. Sie werden als flach, leer und abgestumpft empfunden. In leichterer Form kann dieser Eindruck auch am Anfang der Erkrankung bestehen.

Was man früher als Gefühlsverödung oder-verflachung, sogar als affektive Verblödung bezeichnete, hängt mit der mangelnden Schwingungsfähigkeit der Betroffenen zusammen. Denn in zwischenmenschlichen Kontakten spielt diese Fähigkeit eine große Rolle: Man versteht sich, hat einen Draht zueinander. Man stelle sich vor, dieser Draht könne keinen Strom mehr leiten.

Die Schizophreniekranken selbst empfinden dies als beängstigend. Sie selbst fühlen sich seltsam isoliert, wie unter einer Glasglocke.

 

 

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