Was ist ein Parkinsonoid unter einer Neuroleptika-Behandlung?
Unter der Behandlung mit Neuroleptika kann es nach ein bis zwei Wochen zu einem medikamentös verursachten Parkinson-Syndrom kommen. Diese macht sich durch Bewegungsarmut, erhöhte Muskelspannung und Zittern bemerkbar, den drei klassischen Symptomen des Parkinson-Syndroms.
Davon betroffene Menschen wirken in ihren Bewegungen steif, laufen kleinschrittig und haben einen starren Gesichtsausdruck. Es handelt sich aber tatsächlich "nur" um eine Medikamentennebenwirkung, verschwindet also nach Absetzen der Therapie wieder.
Autorin: Dr. med. Julia Hofmann
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