Was ist zu tun, wenn Verdacht auf Schizophrenie besteht?

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Weist ein Familienmitglied oder ein Freund/eine Freundin ein auffallendes verändertes Verhalten auf, berichtet über ängstigende Wahrnehmungen von Dingen, die andere nicht wahrnehmen können, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Dasselbe gilt, wenn jemand große Schwierigkeiten im Alltag entwickelt, private und berufliche Pflichten nicht mehr erfüllen kann, sich zunehmend zurückzieht oder sich selbst oder andere gefährdet.

Den Arztbesuch zu arrangieren, ist unter Umständen gar nicht so einfach, denn falls es sich um eine schizophrene Erkrankung handeln sollte, ist mit einer Einsicht des Betroffenen nicht zu rechnen. Vielleicht kann eine Person des Vertrauens aber trotzdem zu einem Besuch beim Arzt oder in einer Klinik motivieren.

Möglich in vielen Städten ist auch, einen sozial-psychiatrischen Dienst anzurufen. Mitarbeiter des Dienstes kommen auch nach Hause und veranlassen gegebenenfalls eine Einweisung ins Krankenhaus.

 

 

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