Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Schilddrüse

Schilddrüse - Schmetterling

Warum führt eine Schilddrüsenunterfunktion zur Gewichtszunahme?

Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 regen in fast allen Körperzellen den Stoffwechsel an. Sie fördern den Energiestoffwechsel und kurbeln die Fettverbrennung an. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone. Durch die fehlenden Hormone arbeitet der Stoffwechsel plötzlich langsamer und läuft sozusagen nur mehr auf „Sparflamme“.

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Kann es bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu Haarausfall kommen?

Ja, das ist möglich. Schilddrüsenhormone beeinflussen fast alle Stoffwechselvorgänge im Körper und wirken sich auch, auf Haut, Nägel und das Wachstum der Haare aus. Sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion als auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann Haarausfall bewirken.

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Schilddrüsenunterfunktion: Welche Symptome sind typisch?

Erste Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion können Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche sein. Viele Patienten fühlen sich kraftlos und schlapp und leiden häufig an Gedächtnis- und Orientierungsproblemen.

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Kann eine Schilddrüsenunterfunktion unfruchtbar machen?

Ja, eine Schilddrüsenunterfunktion kann zu Unfruchtbarkeit führen. Mit ihren Hormonen T3 und T4 steuert die Schilddrüse alle hormonellen Abläufe im Körper. Sie beeinflusst den gesamten Stoffwechsel und damit auch die Fruchtbarkeit der Frau.

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Kann ich trotz Schilddrüsenunterfunktion abnehmen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Durch die Einnahme von Medikamenten und einem gesunden Lebensstil ist es möglich, trotz Schilddrüsenunterfunktion abzunehmen.

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Kann eine Schilddrüsenunterfunktion gefährlich werden?

Ja, bleibt eine Schilddrüsenunterfunktion dauerhaft unbehandelt, drohen erhebliche Langzeitschäden. Durch den Mangel an Schilddrüsenhormonen gerät unser gesamter Hormonhaushalt außer Kontrolle.

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Kann eine Schilddrüsenunterfunktion von allein wieder verschwinden?

Ob eine Schilddrüsenfunktion von alleine wieder weggeht, hängt zum einen von der Ursache ab, und zum anderen vom Schweregrad (latente oder ausgeprägte Störung) der Unterfunktion.

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Wodurch kann es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse kommen?

Folgende Ursachen können eine Unterfunktion der Schilddrüse auslösen:

   

Wann spricht man von Schilddrüsenunterfunktion?

Von einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) spricht man, wenn im Blut eine zu geringe Menge an Schilddrüsenhormonen vorhanden ist. Genauer gesagt: der Thyroxin-Wert (fT4-Wert) im Blut ist zu niedrig. Zudem treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion typische Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Verstopfung auf. Zudem kann sich ein Kropf (Struma) bilden. Meist ist eine verminderte Produktion von Schilddrüsenhormonen durch die Schilddrüse die Ursache. Aber auch ein Jodmangel kann eine Schilddrüsenunterfunktion hervorrufen.

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Was ist eine Struma nodosa?

Eine Struma nodosa ist eine vergrößerte Schilddrüse, die knotig verändert ist. "Struma" steht dabei für die große Schilddrüse, "nodosa" für die Knoten. In Untersuchungsbefunden liest man manchmal auch noch weitere Differenzierungen wie "uninodosa" (nur ein Knoten) oder "multinodosa" (mehrere Knoten).

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Wie kann man einen Jodmangel vermeiden?

Eine der gesündesten Vorbeugemaßnahmen gegen Jodmangel und eine vergrößerte Schilddrüse ist viel Fisch zu essen. Meeresfisch. Denn der enthält viel Jod. Eine andere Methode ist, Jodsalz statt normalem Speisesalz zu verwenden.

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Was ist eine Struma?

Eine Struma ist eine vergrößerte Schilddrüse. Also das, was man landläufig – und wenig charmant  – Kropf nennt. Eine solche Schilddrüsenvergrößerung kann relativ gering ausgeprägt sein, so dass sie nur ein erfahrener Arzt durch Abtasten des Halses feststellt. Eine Struma kann aber auch so riesig sein, dass man schon von weitem den viel zu dicken Hals erkennt.

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Schilddrüsenknoten: Welche Therapie hilft am besten?

Eine gutartig vergrößerte Schilddrüse (der sogenannte "Kropf") lässt sich am besten mit einer Kombination aus Jod-Tabletten und Schilddrüsenhormon behandeln. Das ist das Ergebnis einer Studie deutscher Fachgesellschaften an über 1.000 Patienten.

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Welche Nebenwirkungen können unter Thyroxin (Schilddrüsenhormon) auftreten?

Das Medikament Levothyroxin bzw. L-Thyroxin wird normalerweise gut vertragen. Das ist insofern kein Wunder, als es sich bei der natürlichen Substanz um ein körpereigenes Hormon handelt, das der Körper also auch selbst produziert.

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Wie wirkt L-Thyroxin?

Levothyroxin oder kurz L-Thyroxin (T4) ist ein Hormon, das natürlicherweise in unserer Schilddrüse gebildet wird. Für die Anwendung als Medikament wird es synthetisch hergestellt. Grob vereinfacht kann man sagen, dass das Schilddrüsenhormon den Energiestoffwechsel ankurbelt. Wem es daran fehlt, der wird schlapper, um es mal sehr salopp zu formulieren.

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