Wie kann man erkennen, ob die Rückenschmerzen von Verspannungen oder der Nervenwurzel ausgehen?

RückenschmerzenRückenschmerzen können von den Nervenwurzeln ausgehen, wie zum Beispiel beim "Ischias" oder auch beim Bandscheibenvorfall. Oder von Muskelverspannungen rund um die Wirbelsäule, wie bei den typischen chronischen Rückenschmerzen aufgrund von Haltungsproblemen, ständigem falschen Sitzen und Bewegungsarmut.

Ob die Nervenwurzel beteiligt ist oder nicht, kann man meist schon an der Symptomatik erkennen. Handelt es sich um die üblichen Verspannungs-Rückenschmerzen, nehmen die Schmerzen im Sitzen, Liegen und im Stehen zu. Sie werden dagegen erträglicher, sobald man sich bewegt.

Achten Sie auf die Feinheiten

Entsteht der Schmerz in der Nervenwurzel wie zum Beispiel bei einem Bandscheibenschaden, verschlimmert Bewegung die Beschwerden eher. Auch Lachen oder Husten können die Schmerzen verstärken. Sowohl das Sitzen als auch das Liegen fallen oft schwer, der Schmerz ist aber trotzdem geringer als bei Bewegung. Zusätzliche Symptome können Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen in den Beinen sein. In ausgeprägten Fällen kann es sogar zu einer Blasenschwäche kommen.

Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, ist ein Gespräch mit einem Arzt ohnehin sinnvoll, bei Beschwerden, die auf die Nervenwurzel hindeuten, ist eine ärztliche Untersuchung sogar richtig wichtig.

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Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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