Rückenschmerzen: Was hat man dann häufig noch?

Rückenschmerzen kommen selten allein. Im Durchschnitt haben Menschen mit chronischen Rückenschmerzen noch 2,25 weitere Gesundheitsprobleme. Betroffen sind dabei vor allem der Stoffwechsel, der Bewegungsapparat und die Psyche.

Nur in 11% der Fälle bestehen die Rückenbeschwerden ohne eine Begleiterkrankung. Das ist zumindest das Ergebnis größerer Analysen zu diesem Thema. Die Liste der Brüder und Schwestern erscheint teilweise etwas skurril, aber wir geben sie hier mal wieder.

Die Top 20 der Begleiterkrankungen bei Rückenschmerzen lauten:

  • Übergewicht (31%)
  • Störungen des Fettstoffwechsels (17%)
  • Bluthochdruck (15%)
  • Kniegelenksarthrose (10%)
  • psychische Probleme (9%)
  • Hüftgelenksarthrose (8%)
  • Schulterprobleme (7%)
  • sonstige Arthrosen (4%)
  • depressive Episoden (4%)
  • somatoforme Störungen, also körperliche Beschwerden wegen emotionaler Sorgen (4%)
  • Sehnenscheidenprobleme wie Tennisarm etc. (4%)
  • Reaktionen auf schwere Belastungen 4%)
  • Diabetes (4%)
  • sonstige Gelenkkrankheiten (3%)
  • Gicht (3%)
  • Mehrfach-Arthrosen (2%)
  • Schädigung der Kniegelenke (2%)
  • andere neurotische Störungen (2%)
  • Schäden der Bandscheiben in der Halswirbelsäule (2%)
  • Kniescheiben-Probleme (2%)

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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