Welche Nebenwirkungen kann Pferdesalbe verursachen?

Die pflanzlichen Inhaltsstoffe der Pferdesalbe sind insgesamt eher harmlos, so dass bei äußerer Anwendung mit Nebenwirkungen kaum zu rechnen ist. Aufpassen sollten Sie aber bei Wunden oder offenen Hautstellen. Vor allem der in der Pferdesalbe enthaltene Arnika-Extrakt kann dann zu Hautreizungen oder Hautentzündungen führen.

Aus demselben Grund sollten Sie die Salbe nicht in die Augen kommen lassen. Da Pferdesalbe vor allem bei muskulären Verspannungen oder Rückenschmerzen angewandt wird, ist das zwar eigentlich kein Thema. Was aber viele vergessen: Nach dem Einreiben der schmerzhaften Areale befindet sich die Salbe auch an den Fingern. Deshalb gilt: Nach der Anwendung immer die Hände waschen!

Weitere Inhaltsstoffe der Pferdesalbe (neben Arnika) sind übrigens Rosmarin, Kampfer und Menthol. In einigen Nachahmer-Präparaten sind auch Rosskastanie oder Latschenkiefer enthalten.

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Was ist Pferdesalbe? Und hilft sie gegen Rückenschmerzen?

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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