Rheumatoide Arthritis: Rheumaknoten

Bei Rheumaknoten handelt es sich um Knoten, die unter der Haut liegen und die typisch für die Rheumatoide Arthritis (Synonym: Chronische Polyarthritis) sind. Meistens entstehen sie im Verlauf der Erkrankung an Stellen erhöhter Druckbelastung, besonders an der Streckseite von Gelenken, am häufigsten am Ellenbogen. Rheumaknoten sind meistens ein Zeichen für einen schweren Krankheitsverlauf.

Seit immer mehr Patienten mit einer chronischen Polyarthritis früher mit langwirksamen Antirheumatika behandelt werden, sind die schweren Verlaufsformen der chronischen Polyarthritis seltener geworden. Eine nicht erklärte Beobachtung ist das vereinzelte Auftreten von Rheumaknoten unter einer Behandlung einer chronischen Polyarthritis mit Methotrexat.

Rheumaknoten treten bei 20-25 % aller Patienten mit rheumatoider Arthritis auf. Patienten mit positivem Rheumafaktor sind häufiger von Rheumaknoten betroffen.

Die Größe der Rheumaknoten ist veränderlich und hängt von der Aktivität des Krankheitsprozesses ab. Durch die Gabe von Kortison kommt es meistens zu einer Verkleinerung der Rheumaknoten.


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