Rheuma

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Mit Rheuma (altgr. rheo ,ich fließe’) werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“. Die „Internationale Klassifikation der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (ICD-10-GM, 2005)“ unterscheidet mittlerweile etwa 200 bis 400 einzelne Erkrankungen, welche sich im Beschwerdebild, dem Verlauf und der Prognose sehr unterscheiden.

Daher sind die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises für nicht Fachärzte kaum zu überblicken und schwierig zu diagnostizieren.

Hauptgruppen

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (autoimmunbedingt):

  • Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
  • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)
  • Psoriasis-Arthritis
  • Reaktive Arthritis
  • Juvenile idiopathische Arthritis
  • Wegener-Granulomatose (Morbus Wegener)
  • Vaskulitiden
  • Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen) und Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen) wie:
    • Lupus erythematodes
    • Sklerodermie
    • Sjögren-Syndrom
    • Polymyositis und Dermatomyositis
    • Mischkollagenose

 

Degenerative ("verschleißbedingte") rheumatische Erkrankungen

  • Arthrosen

 

Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen

  • Gicht und andere Kristallablagerungskrankheiten
  • Osteoporose
  • Hämochromatose (Eisenstoffwechselstörung)

 

Rheumatische Erkrankungen der Weichteile (verschiedene Krankheitsbilder mit Symptomen wie Schmerzen im Bereich von Muskulatur und Sehnen)

  • Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung des Gelenk- und Bewegungsapparates)
  • Polymyalgia rheumatica (entzündlicher Weichteilrheumatismus)
  • Polymyositis (Entzündung des Muskelgewebes)

 

 

 

 

 


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