Was ist eine Rheumatoide Arthritis?

Der Arzt bezeichnet mit Rheumatoider Arthritis (oder auch: chronischer Polyarthritis) das entzündliche Gelenkrheuma. Typisch sind schmerzhafte Schwellungen von Gelenken und steife Gelenke am Morgen. Langfristig droht die Gelenkzerstörung.

Aber nicht nur das: Entzündlich-rheumatische Erkrankungen gelten heute als Systemerkrankungen – der ganze Organismus ist durch die Entzündung in Mitleidenschaft gezogen. Häufig, aber keineswegs immer lassen sich im Blut Hinweise auf die Krankheit finden, z.B. der Rheumafaktor. Eine seronegative entzündlich-rheumatische Krankheit (kein Rheumafaktor im Blut nachweisbar) wird auch seronegative Spondyloarthritis genannt, weil neben den Gelenken (griech. Arthros = Gelenk) häufig auch noch die Wirbelsäule (griech. Spondylos = Wirbel) betroffen ist.

Autorin: Friederike Klein, Wissenschaftsjournalistin

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