Was ist Morbus Bechterew?

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Der Morbus Bechterew, medizinisch Spondylitis ankylosans, ist eine entzündlich-rheumatische Krankheit. bei der als erstes oft die Wirbelsäule (griech. Spondylos = Wirbel) betroffen ist. Aber auch schmerzhafte Entzündungen an den Gelenken (meist Hüfte oder Knie) sind häufig, und jeder dritte Betroffene erleidet eine bestimmte Form einer Augenentzündung.

Typisch ist der Krankheitsbeginn im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 35 Jahren. Bei einem Teil der Patienten heilt die Krankheit wieder aus. Verläuft die Entzündung der Wirbelsäule aber chronisch, kann es ohne Behandlung unter anderem zu einer Versteifung der Wirbelsäule kommen, die die Betroffenen sehr behindert. Deshalb ist es wichtig, bei hartnäckigen Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich den Arzt aufzusuchen, auch wenn häufig andere Ursachen daran schuld sind.

Der Morbus Bechterew gehört zu den sogenannten seronegativen rheumatischen Erkrankungen. Das bedeutet, es finden sich keine Rheumafaktoren im Blut.

 

 

Fremdwörterlexikon

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